Standortbesprechung

Zwei Optionen für den Standort eines neuen „Tinglevhus“

Zwei Optionen für den Standort eines neuen „Tinglevhus“

Zwei Optionen für den Standort eines neuen „Tinglevhus“

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Tingleff/Tinglev
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Eine Variante: Tinglevhus an Stelle der Geschäftsräume in der Hauptstraße vorm Centerplatz. Foto: Kjeld Thomsen

Arbeitsgruppe von „Tinglev Forum“ arbeitet mit zwei Platzierungen in der Ortsmitte weiter. Die Anwohner am Kastanievej sind etwas besorgt.

Arbeitsgruppe von „Tinglev Forum“ arbeitet mit zwei Platzierungen in der Ortsmitte weiter. Die Anwohner am Kastanievej sind etwas besorgt.

Eine Begegnungsstätte mit Festsaal, mit Küche und mit Übernachtungsmöglichkeiten steht seit geraumer Zeit auf der Wunschliste vieler Tingleffer und allen voran von „Tinglev Forum“, Dachorganisation örtlicher Vereine und Institutionen. Ein neues Tinglevhus soll her.

Mittwochabend war das Projekt Thema einer Bürgerversammlung. Dabei kristallisierten sich zwei Standorte im Ortskern heraus: Die freie Fläche am Bürgerhaus in der Rådhustræde sowie der Abschnitt am Centerplatz, wo sich derzeit noch das Farben- und Tapetengeschäft eingemietet hat und sich leere Geschäftsräume befinden.

Die Planungsgruppe werde mit beiden Varianten weiterarbeiten, so Forum-Vorsitzender Poul-Erik Thomsen. Säle für Gesellschaften, an die 20 Zimmer, zwei Appartements und (nordschleswigsche) Küche sind für das Tinglevhus angedacht. Ein konkretes Finanzierungsmodell ist nicht abgesteckt. Da man aber etwas Vernünftiges und Nachhaltiges auf die Beine stellen möchte, „das vielleicht ein neues Wahrzeichen werden könnte“, müsse von einer zweistelligen Millionensumme ausgegangen werden. „Ausgangspunkt ist es, über eine Art Anteilsverkauf eine Million Kronen durch Beteiligung der Tingleffer einzunehmen. Das muss möglich sein“, so Thomsen.

Anwohner vom Kastanievej hatten die Sorge zum Ausdruck gebracht, dass der Betrieb, das Parken und die Feste in einem Tinglevhus am Bürgerhaus zu viel Lärm machen. Man hoffe, diese Sorgen zerstreuen zu können, indem „die Hotelzimmer zum Kastanievej und die Gesellschaftsräume zum Bürgerhaus liegen sollen“, so Thomsen. Der Standort am Centerplatz könnte sich aus praktischen und finanziellen Gründen als nachteilig erweisen. Es müssten Immobilien aufgekauft und abgerissen werden, um Platz für einen Neubau zu schaffen.

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