Inklusionsprojekt

Behinderte halten Pfad in Schuss

Behinderte halten Pfad in Schuss

Behinderte halten Pfad in Schuss

Hoyer/Højer
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Ronni Jensen (re.) und Rene Johansen haben die vielen Hinweisschilder an der Wanderroute angebracht und statten diese jetzt mit neun Windungen aus. Foto: Ulrik Pedersen/Tøndermarsk-Initiativet

Sieben Mitglieder der Behindertenwerkstatt in Tondern halten die 54 Kilometer lange Strecke des neuen Marschwanderwegs in Schuss.

Wenn der im vergangenen Sommer als Testversion in Gebrauch genommene Marschen-Wanderweg in Schuss gehalten werden soll, werden Behinderte zusammen mit Mitarbeitern der kommunalen Abteilung für Umwelt und Natur in Aktion treten. Eine sinnvolle Beschäftigung unter freiem Himmel für alle Beteiligten und ein Beispiel für Inklusion.

Mit der Tonderner Behindertenwerkstatt Vidåværkstedet als Ausgangspunkt werden sich die „Pfad-Finder“ auf die 54 km lange Wanderroute durch die Marsch begeben.

Unter ihnen sind sieben Menschen, die in der Behindertenwerkstatt in Tondern, in Lærkely bei Seth oder dem Aktivitätshaus in Toftlund beschäftigt sind. Unterstützt werden sie von Menschen, die dem Kompetenzcenter angeschlossen sind sowie psychisch Kranken.
Sie können sich alle freiwillig zum Arbeitsdienst melden. Weitere können sich anschließen. Sie werden beim Entscheidungsprozess dazu einbezogen, welche Arbeiten als erste anliegen, wenn es etwa um einfache Instandhaltungsarbeiten, Rasenmähen oder Reinmachen geht.

Der Vorsitzende des Sozialausschusses, Peter Christensen (Sozialdemokraten), dem auch der Behindertenbereich unterliegt, freut sich über die Zusammenarbeit, die eine zusätzliche Dimension eröffne. „Ich freue mich darüber, dass unsere Mitarbeiter gewillt waren, mitzumachen“, so der Ausschussvorsitzende.

Die Wanderroute, die am 16. August eingeweiht werden soll, gilt auch bei geübten Wanderern als eine große Herausforderung.

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