Energieversorgung

Energinet untersucht Bodenverhältnisse unter Stromtrasse

Energinet untersucht Bodenverhältnisse unter Stromtrasse

Energinet untersucht Bodenverhältnisse unter Stromtrasse

Tondern/Tønder
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Energinet untersucht die Bodenbeschaffenheit. Foto: Energinet

Bevor der staatliche Netzbetreiber Energinet das Projekt Stromtrasse von Idomlund bei Holstebro bis zur deutsch-dänischen Grenze in Angriff nimmt, werden in den kommenden Wochen geotechnische Untersuchungen vorgenommen.

Die Gegner der neuen Stromautobahn von Idomlund bei Holstebro bis zur deutsch-dänischen Grenze bei Seth/Sæd können zunächst tief durchatmen, obwohl auf der geplanten Strecke jetzt Aktivitäten zu beobachten sind. Vor Beginn der Arbeiten sollen zunächst geotechnische und geophysische Untersuchungen dort durchgeführt werden, wo Stromleitungen unterirdisch durch empfindliche Naturgebiete verlegt werden sollen.

Nur an neun Standorten sollen auf der 170 Kilometer langen Trasse Erdkabel verlegt werden, wenn der Vorschlag von Energinet verabschiedet wird. Dies wird aufgrund von Verzögerungen aber erst Ende des Jahres sein.

In fünf Fällen wird die Trasse durch Naturgebiete verlaufen. Dort soll die Bodenbeschaffenheit ungefähr einen Monat lang besonders untersucht werden. Mit einem kleinen Geländewagen oder Raupenfahrzeug wird fünf bis zehn Tage nach der Bohrung der Grundwasserspiegel gemessen, bevor die Bohrung wieder zugeschüttet wird. Energinet verspricht, hinterher aufzuräumen. Für die geophysischen Messungen wird eine Art Speer benutzt, das per Handkraft mit Leitungen verbunden wird.

Bei Verlegung der Erdkabel werden die Leitungen durch ein Rohr, das unter die Erdoberfläche geschossen wird, gezogen, um so wenig Schaden wie möglich an der Natur zu verursachen. Die vorher durchgeführten Bohrungen werden zwischen 170 und 550 Meter lang sein.

Für diesen Prozess sind vorherige geotechnische und geophysische Untersuchungen notwendig.

Sigurdur Bjarnason, Energinet-Projektleiter

Für diesen Prozess sind vorherige geotechnische und geophysische Untersuchungen notwendig, erklärt Projektleiter Sigurdur Bjarnason. Mit den betroffenen Landbesitzern wurden Absprachen gemacht, diese Untersuchungen vornehmen zu dürfen, bevor über die endgültige Streckenführung entschieden ist.

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