Mühlen-Restaurierung

Der Hut der Mühle in Hoyer ist ab

Der Hut der Mühle in Hoyer ist ab

Der Hut der Mühle in Hoyer ist ab

Hoyer/Højer
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Die Mühlenhaube hängt an einem Kran in der Luft
Der Mühlenhut nimmt Kurs auf den Boden, wo die zwischenzeitliche Haube wartet. Foto: Jane Rahbek Ohlsen

Das historische Bauwerk hat nun eine zwischenzeitliche Kopfbedeckung. Der Restaurierungs-Start lief nach Plan.

Die Mühle in Hoyer steht nach einem Sturm seit Ende November 2016 ohne Flügel da. Diese wurden aus Sicherheitsgründen abgesägt. Am Freitag wurde ihr nun auch der Hut genommen, der restauriert werden soll.

Der Prozess, den 15 Tonnen schweren Hut abzunehmen, wurde auf elegante Weise mit einem Kran des Unternehmens „Skak“ aus Rothenkrug bewerkstelligt und verlief ganz nach Plan. Auch die Windverhältnisse spielten mit.

Spezialfirma rückt wegen Asbests an

„Im Dezember rückt eine Spezialfirma an, die Asbest entfernen soll, der seit der Restaurierung in den 1970ern als Brandschutzmaßnahme unter dem Span sitzt“, erläutert Museumsleiterin Anne Marie Overgaard.

Danach nimmt Mühlenbauer Jos Geverink aus Lochem in den Niederlanden die verschiedenen Teile mit in seine heimische Werkstatt, wo auch die neuen Flügel gebaut werden. „Wir blicken erwartungsvoll darauf, dass die Mühle wieder ganz intakt ist, da sie schon seit einigen Jahren etwas amputiert ausschaut“, sagt Overgaard.

Menschen stehen unter dem Mühlenhut, der abgenommen wurde
Alles verlief nach Strich und Faden. Foto: Jane Rahbek Ohlsen

Der Niederländer setzte sich in der Ausschreibung für das 4,3 Millionen Kronen teure Projekt im Wettstreit mit zwei Kollegen aus Dänemark und Deutschland durch.

Zur Fertigstellung der historischen Mühle zum 1. Juli 2020 gehört auch ein neuer Anstrich mit weißer Kalkfarbe.

Die zwischenzeitliche Plastik-Kappe auf dem Weg nach oben Foto: Jane Rahbek Ohlsen
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