Zeppelin-Erlebniszentrum

Politische Unterstützung für Projekt vorhanden

Politische Unterstützung für Projekt vorhanden

Politische Unterstützung für Projekt vorhanden

Tondern/Tønder
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Zwei Männer im Flugzeughangar
Der Vorsitzende des Lenkungsausschusses Jørgen Popp Petersen (Schleswigsche Partei) und Projektkoordinator Jacob Funder im Flugzeughangar. Foto: Archiv Elise Rahbek

Der Kommunalrat stellt die Weichen für das Vermittlungsvorhaben von internationalem Format im Soldaterskoven. Als Nächstes wird der Geschäftsplan ausgearbeitet.

Das politische Fundament für das Erlebnis- und Vermittlungscenter „Zeppelin Tønder“ im Soldaterskoven in Tondern steht. Die Kommunalratspolitiker gaben auf der Grundlage der Projektbeschreibung grünes Licht dafür, dass mit diesem anspruchsvollen Projekt im Umfeld des Flugzeughangars weitergearbeitet wird.

Die Projektbeschreibung auf der Grundlage von Interviews sei das erste sichtbare Zeichen der Arbeit des seit dem vergangenen August tätigen Projektkoordinators, sagte der Vorsitzende des Gremiums, Jørgen Popp Petersen (Schleswigsche Partei), während Projektkoordinator Jacob Funder auf dem Zuhörerrang saß.

Ein Vorhaben mit großem Potenzial

„Der Kontakt zu auswärtigen Experten bestätigt, dass es ein großes Potenzial für dieses Vorhaben gibt. Auch die Zusammenarbeit mit der Stiftung von Jyllandsposten bezüglich der Konzeptentwicklung bürgt für ein hohes Maß an Seriosität und einen visionären Gedankengang“, so Popp Petersen.
Er ging auf einige der Hauptspuren ein, die derzeit bei der Vermittlung verfolgt werden.

• Zum einen geht es um die Zeppeline, den Zeppelinstützpunkt und die Natur.
• Zum anderen werden der naturwissenschaftliche Teil und die Technik mit der Entwicklung bis in die Neuzeit gewichtet. Auf dem Stützpunkt spielte Wasserstoff eine wichtige Rolle.
• Einen Stellenwert bei der Vermittlung nimmt außerdem das friedliche Zusammenleben in der Region ein.

„Mit der Vorlage der Projektbeschreibung ist nicht in Stein gemeißelt, dass es auch letztendlich so wird. Das ist aber unser gemeinsamer Ausgangspunkt für die Beratungen mit den hoffentlich kommenden Sponsoren und Spendern, die sicher auch ein Wörtchen mitreden wollen“, so Popp, der sich der Finanzierung widmete, zu der noch nichts verraten worden ist.

Wir haben diskutiert, ob wir einen Betrag für das Volumen nennen sollten. Damit warten wir aber, bis der Geschäftsplan und der Plan für die Konzeptentwicklung vorliegen, um dies zu untermauern.

Jørgen Popp Petersen, Vorsitzender des Lenkungsausschusses

„Wir haben diskutiert, ob wir einen Betrag für das Volumen nennen sollten. Damit warten wir aber, bis der Geschäftsplan und der Plan für die Konzeptentwicklung vorliegen, um dies zu untermauern“, so der Vorsitzende.

Eine Karte zeigt die Stellen, wo Überreste der Zeppelinbase sichtbar sind
Die Karte zeigt die Spuren der früheren Zeppelinbase, die noch im Soldaterskoven sichtbar sind. Foto: Naturstyrelsen

Popp Petersens Ausschusskollege Harald Christensen (Sozialdemokratie), appellierte an den Stadtrat, dafür zu sorgen, dass die Gegenstände der Freiwilligen aus dem Zeppelin- und Garnisonsmuseum gesichert würden. Für diesen Zweck würden Geld und Räumlichkeiten fehlen. „Das ist eine gute Anregung. Diese sollten wir aber zu einem anderen Zeitpunkt diskutieren“, erklärte Bürgermeister Henrik Frandsen (Venstre).

Das ehrgeizige Niveau ist ein Muss

Mette Bossen Linnet (Venstre), die wie Harry Sørensen (Dansk Folkeparti) im Lenkungsausschuss vertreten ist, war von dieser Arbeit begeistert. Sie erwähnte das ehrgeizige Niveau. „Das ist erforderlich, damit wir das Projekt gut anschieben können.“

Anette Abildgaard Larsen (Konservative Volkspartei) zeigte sich von dem Ideenreichtum überwältigt. „Das ist eine sehr tolle Arbeit. Es ist erfreulich, dass in der Kommune Tondern so groß gedacht werden kann“, so die Politikerin.
Im nächsten Schritt wird der Geschäftsplan erarbeitet, der laut Zeitplan bis Ende April vorliegen soll.

Projektkoordinator Jacob Funder (l.) und Stadtratspoltiker Jørgen Popp Petersen (Schleswigsche Partei) mit Blick auf das Feld, wo das Erlebnis- und Vermittlungscenter entstehen soll. Foto: Archiv Elise Rahbek
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