Neues Angebot

Sportlicher Familientag in Startposition

Sportlicher Familientag in Startposition

Sportlicher Familientag in Startposition

Tondern/Tønder
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Die Sporthalle in Hoyer/Højer zieht bei der neuen Aktion mit. Foto: Monika Thomsen

Ab September gibt es in sieben der zehn Sporthallen in der Kommune Tondern ein kostenloses Bewegungsangebot für Familien. Projektleiterin Melissa Thomsen freut sich darauf, loszulegen.

Das Gros der Sporthallen in der Kommune Tondern macht bei einer neuen Aktion mit. Jeweils an einem Tag in der Woche gibt es für Familien ein Angebot mit Bewegung und einem gemeinsamen Essen. Der Startschuss fällt im September.

Danach stellen sieben der insgesamt zehn Sportstätten in der Kommune Tondern in Zusammenarbeit mit ihren jeweiligen Sportvereinen im Wechsel wöchentlich ein (schweißtreibendes) Angebot auf die Beine. Bewegung ist sowohl drinnen als auf dem Außengelände angesagt. Anschließend kann der Hunger in gemeinsamer Runde gestillt werden.

Eine Wahlmöglichkeit

„Unsere Idee ist es, dass jedesmal mehrere Sportarten angeboten werden. Der Vater möchte vielleicht Tischtennis spielen, während die Mutter und die Tochter eher eine Neigung für Gymnastik haben und der Sohn vielleicht im Wald auf dem Mountainbike unterwegs sein will“, erklärt Lars Thomsen.

Der Vorsitzende des Sport- und Freizeitcenters in Tondern gehört zu den Initiatoren.

Wir hoffen, dass das gemeinsame Essen dazu beiträgt, neue Gemeinschaften zu bilden. Auf diese Art können zum Beispiel Zuzügler andere Familien kennenlernen.

Lars Thomsen, Mitinitiator

„Wir hoffen, dass das gemeinsame Essen dazu beiträgt, neue Gemeinschaften zu bilden. Auf diese Art können zum Beispiel Zuzügler andere Familien kennenlernen“, so Thomsen.

Zudem würden die Sportvereine eine Möglichkeit erhalten, ihre Aktivitäten zu präsentieren und vielleicht neue Mitglieder zu ködern.

Die Teilnehmer können im ersten Jahr das auf zwei Jahre befristete Projekt mit dem Titel „Fælles fede familieaktiviteter“ kostenlos nutzen. Danach muss für das Essen bezahlt werden.

Verschiedene Geldquellen

Die Nordea-Stiftung lässt für diesen Zweck knapp 350.000 Kronen springen. Der kommunale Ausschuss für Freizeit und Kultur steuert 150.000 Kronen bei und aus dem Topf der Sportverbände DGI-DIF gibt es 100.000 Kronen.

Der kommunale Ausschuss für Ansiedelung und Landbereiche bringt sich mit 10.000 Kronen ein.

Nach einigen Anpassungen ist die Finanzierung damit in trockenen Tüchern, freut sich Hans Pilegaard, Tondern, ein weiterer Initiator.

Folgende Sporthallen sind dabei: Tondern, Hoyer/Højer, Ballum, Aggerschau/Agerskov, Frifelt, Scherrebek/Skærbæk sowie Bredebro. Toftlund, Branderup und Lügumkloster/Løgumkloster beteiligen sich nicht.

Projektleiterin Melissa Thomsen wird als erstes Kontakt zu den Sporthallen aufnehmen. Foto: Privat

Projektleiterin angestellt

Inzwischen ist mit Melissa Thomsen aus Nustrup bei Woyens/Vojens auch eine Projektleiterin im Boot. Die 35-jährige Mutter von drei Kindern bringt für die 18-Stunden-Stelle Erfahrung von der ehrenamtlichen Tätigkeit im Vereinsleben und auch als Leiterin von Projekten mit.

„Das einzigartige Projekt spricht mich an, da es auf die soliden Werte wie Gemeinschaft, Vielseitigkeit und ein aktives und gesundes Leben für Familien baut“, sagt Melissa Thomsen, die am 1. September ihren Dienst antritt.

Sie freut sich auf die wertvolle Zusammenarbeit mit der Koordinationsgruppe und den vielen aktiven Menschen, die schuften, um in den Sporthallen und Vereinen Aktivitätsangebote anzubieten.

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