Weihnachten

Weihnachtsbäume für Hongkong und Europa

Weihnachtsbäume für Hongkong und Europa

Weihnachtsbäume für Hongkong und Europa

Mögeltondern/Møgeltønder
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Zum Schutz der Zweige werden die Bäume in Netze verpackt. Foto: J. Leisborch

„Tannenbaum-Ernte“ von Schackenborg läuft an. Am 16. und 17. Dezember werden geschlagene Tannenbäume beim Schloss verkauft.

Geschlagen, gespitzt und in Netze verpackt. Die „Weihnachtsbaum-Ernte“ im Rosinfelt-Wald von Schackenburg läuft schon seit einigen Wochen. Mitte Oktober wurden die ersten Tannenbäume geschlagen. Diese wurden in Kühlcontainern ins ferne Hongkong exportiert. Sie werden erst Mitte Dezember die Millionenmetropole erreichen.

Der Tannenbaum-Export ab Schloss Schackenburg, wo am vergangenen Wochenende auch Aufnahmen für die Talentshow X Factor gedreht wurden, die im Februar ausgestrahlt werden, läuft schon seit der Zeit, als Prinz Joachim Mitte der 90er Jahre für die Reederei Mærsk in Hong Kong stationiert war. Dort entdeckte er die Marktlücke, da die dort wohnhaften Dänen ohne echte Nordmanntannen Heilig Abend feiern mussten. Erfahrungen im Anbau von Tannenbäumen hatte der Prinz auch in seiner Zeit als Agrarschüler auf Seeland gesammelt. Daher war diese Produktion eine der ersten Initiativen, die er bei der Übernahme Schackenburgs 1993 startete.

Schloss-Direktor, Jan Leisborch, erzählt, dass die Weihnachtsbäume für den europäischen und heimischen Markt Anfang Dezember geschlagen werden. Es wird mit einem Verkauf von rund 25.000 Nordmanntannen gerechnet. Sie werden zum Schutz der Zweige in Netze verpackt und auf Paletten mit 60 bis 125 Tannen geladen. Die Größe der Bäume variiert von 1,25 bis drei Meter.

Auch Bürger aus der näheren Umgebung kommen auf ihre Kosten. Am Wochenende 16.-17. Dezember werden geschlagene Tannenbäume beim Schloss verkauft. Zum Selberschlagen kann man sich an beiden Tagen in der Zeit von 10 bis 16 Uhr mit einem Viehwagen kostenlos vom Schloss zur Tannenschonung fahren lassen. Im Schlosspark können schon geschlagene Bäume gekauft werden. Im ehemaligen Pferdestall des Schlosses werden einige Marktbuden aufgestellt, wo die Besucher auch den kleinen Hunger stillen können.

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