Sturm

Westküste blieb von Schäden verschont

Westküste blieb von Schäden verschont

Westküste blieb von Schäden verschont

Tondern/Tønder
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Ein herrenloses Kanu trieb am Montag im Mühlenteich in Tondern. Foto: Elise Rahbek

Während der Sturm am Sonntag und in der Nacht zum Montag über die Westküste gepeitscht ist, hieß es für die Mitarbeiter der Bereitschaftsbehörde auf der Hut zu sein. Es gab aber nur wenig Einsätze.

Der Sturm der vergangenen Tage ist gnädig gewesen, denn es sind kaum Schäden an der Westküste entstanden, erklärte der Einsatzleiter des Wochenendes, Thomas Krakau. Es hätte nur sieben, sturmbedingte Einsätze gegeben, erläutert er.

Dach von Stall geweht

Am brenzligsten verlief eine Aktion in Branderup, wo ein Stahlplattendach von einem kleineren Stall gefegt wurde. „Die Reste des Dachs fielen auf eine kleinere Straße. Diese entfernten wir und darauf beschränkte sich unser Einsatz, denn bei einem solchen Wetter versuchen wir erst gar nicht, das Dach abzudecken, sofern nicht Menschen oder Tiere in Gefahr sind“, erläutert Thomas Krakau.

Die anderen Einsätze waren kleinere, entwurzelte Bäume. Das betraf unter anderem den Rømøvej zwischen Scherrebek/Skærbæk und Toftlund, der während der Aufräumarbeiten gesperrt werden musste.

Nachschub an Sandsäcken

Sicherheitshalber wurden die Bewohner, die hinter dem Ballum-Koldby-Deich leben, aufgefordert, ihren Vorrat an Sandsäcken zu überprüfen. Bei Bedarf konnte Nachschub geholt werden. Zu ernsten Überschwemmungen kam es auch nicht dort, wo der Deich verhältnismäßig niedrig ist.

Am Montagnachmittag wird bei Hochwasser gegen 15 Uhr ein Höchststand von drei bis dreieinhalb Meter über Normanull an der Westküste erwartet.

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