Deutsche Minderheit

2019 noch mehr Knivsbergfest

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
Nordschleswig
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Der Lageplan für das Knivsbergfest muss 2019 geändert werden, damit für alle Aktivitäten und Besucher genügend Platz ist. Die Open-Air-Bühne (links) zieht vielleicht zwischen die beiden weißen Zelte im Bild. Foto: Karin Riggelsen

Zwar sind es noch über acht Monate bis zum nächsten Knivsbergfest, doch die Vorbereitungen laufen bereits jetzt auf Hochtouren. Der Festplatz wird auf allen Ebenen neu gestaltet, und es kommen neue Aktivitäten hinzu.

Es sind noch über acht Monate bis zum nächsten Knivsbergfest, doch die Vorbereitungen laufen bereits jetzt auf Hochtouren. Nach den ersten Planungstreffen steht fest: 2019 gibt es am 22. Juni noch mehr Knivsbergfest als bisher.

Dabei haben die Veranstalter, der Deutsche Jugendverband für Nordschleswig sowie die Verbände der Minderheit, bereits in den vergangenen Jahren an allen Schrauben gestellt – und damit Erfolg gehabt. 2018 kamen fast 4.000 Menschen zum Sommerfest der deutschen Minderheit, und das stellt die Veranstalter vor positive Herausforderungen, denn für alle Teilnehmer müssen Aktivitäten geplant und es muss auch Platz für alle geschaffen werden.
„Wir werden den Lageplan zum Knivsbergfest anders gestalten“, erklärt Lase Tästensen, Vereinskonsulent des Jugendverbandes. Und zwar in allen Bereichen.

Abenteuerland 2019

In den ersten Jahren nach der Neugestaltung 2016 wurden die Aktivitäten zunächst gesammelt. Doch nachdem die Besucherzahl vehement gestiegen ist, müssen die Räume jetzt wieder genutzt werden. In diesem Jahr wurde die Spielwiese gegenüber der Mulde erstmals wieder eingesetzt, und 2019 soll hier ein richtiges Abenteuerland mit mehreren alten und neuen Aktivitäten entstehen.

Die bisherige Verbandswiese bei der Grillhütte und dem Klettergerüst wird dann in ihrer Gesamtheit für ein Kindergartenland eingerichtet. Hier sollen Kindergärten und Kinder im Alter von drei bis sechs unterkommen. Dazu gehört unter anderem ein ganz neuer Sandkasten.
Die Zelte der Verbände werden stattdessen am Fußweg, der den oberen mit dem unteren Sportplatz verbindet, platziert. „Das bedeutet, dass die gesamte Laufkundschaft zum unteren Spielplatz und dem Essenszelt durch die Verbandsallee führen wird. Das wird ein Vorteil für die Verbände“, so Lasse Tästensen zum neuen Lageplan.

Hinzu kommt, dass vielleicht auch die Open-Air-Bühne auf dem unteren Sportplatz verlegt wird: Statt vor dem Festzelt soll die Bühne jetzt seitlich dahinter liegen – mit Öffnung zum Sportplatz heraus.

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