Eishockey

SønderjyskE fehlt erneut die Konstanz

SønderjyskE fehlt erneut die Konstanz

SønderjyskE fehlt erneut die Konstanz

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Woyens/Vojens
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Patrick Dwyer spielte nach seiner Verletzung stark auf. Foto: Karin Riggelsen

Den SønderjyskE-Eishockespielern wurde eine verschlafene Phase zu Beginn des Schlussdrittels bei 3:4-Niederlage gegen die Frederikshavn White Hawks zum Verhängnis.

Die SønderjyskE-Eishockeyspieler haben eine bittere 3:4-Niederlage gegen die Frederikshavn White Hawks kassiert. Eine erneute Schwächephase kostete den absolut möglichen Sieg. Die Hellblauen dominierten über fast zwei Drittel lang das Spiel. Doch ein vollkommen verschlafener Beginn des Schlussdrittels hat die Gäste zurück ins Spiel eingeladen.

"Das war unglaublich frustrierend. Ich hatte das Gefühl, dass wir das Spiel weitestgehend unter Kontrolle hatten. Wir haben dann zu Beginn des dritten Drittels etwas nachgelassen und waren irgendwie zu entspannt. Wir sind einfach nicht mit dem richtigen Feuer aus der Pause gekommen und haben Frederikshavn durch unsere Fehler stark gemacht. In unserem starken zweiten Drittel hätten wir mehr aus den Möglichkeiten machen müssen und höher führen müssen, umso frustrierender wenn du trotzdem verlierst“, so SønderjyskE-Trainer Dan Ceman enttäuscht.

Die zu Beginn des Schlussdrittels durch Passivität um die Gegentreffer bettelnde Heimmannschaft, wurde durch eiskalte Gäste mit einem Doppelschlag bestraft. Zwar konnte Justin Hache mit einer feinen Einzelleistung nochmal ausgleichen, der gute Rhythmus war aber nicht mehr wirklich vorhanden.

Dabei hatten die Hellblauen seit dem vorherigen Spiel eine Woche Zeit sich zu erholen und auf Frederikshavn vorzubereiten. Gerade die Erholung schien von Beginn an Wunder gewirkt zu haben. Die Gastgeber agierten fortlaufend aktiv und schnürten die Gäste zeitweise mit ihrer aggressiven Spielweise im eigenen Drittel ein. Die Folge des Dauerdrucks war die verdiente Führung nach dem ersten Drittel. Auch der Gegentreffer im Mitteldrittel warf die Gastgeber nicht aus der Bahn und lediglich die zu kleine 2:1-Führung für das Schlussdrittel musste sich SønderjyskE vorwerfen lassen.

Der fatale Doppelschlag raubte den passiven Hellblauen zu Beginn des Schlussdrittels aber den Atem. Gute zehn Minuten brauchte SønderjyskE, um wieder in die Spur zu finden. Doch die Fehlerzahl wurde nicht kleiner und so machten sich die Gastgeber selber das Leben schwer.

Am Ende stand eine unnötige 3:4-Niederlage zu Buche, die einen eigentlich ordentlichen Eindruck schlussendlich zu Nichte gemacht hat.

Für das kommende Spiel gegen Herlev bedarf es dringend einer guten Leistung über die gesamte Spielzeit, wenn SønderjyskE auch wieder als Sieger das Eis verlassen möchte.

"Man wiederholt es als Trainer zwar immer wieder, aber wir müssen zusehen, dass wir über die gesamten 60 Minuten gutes Eishockey spielen. Wir müssen uns über harte Arbeit das Glück zurück erkämpfen. Das Gewinnen wieder lernen und die Spiele einfach mal im Schlussdrittel nach Hause bringen", so Ceman abschließend.

SønderjyskE – Frederikshavn White Hawks (1:0,1:1,1:3) 3:4

1:0 Patrick Dwyer (16:03/Ass.: Thomas Spelling), 1:1 Henrik Eriksson (24:14), 2:1 Justin Hache (25:37), 2:2 Cameron Spiro (42:02), 2:3 Nick Olesen (42:59), 3:3 Justin Hache (47:27/Ass.: Martin Eskildsen), 3:4 Marcus Pedersen (53:10)

Zeitstrafen: SE 4x2 – Odense 1x2 Minuten.

Schiedsrichter: Vernon Hofferd/Michael Nielsen.

Zuschauer: 2.288.

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