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Riddersholm nimmt Trio in die Verantwortung

Riddersholm nimmt Trio in die Verantwortung

Riddersholm nimmt Trio in die Verantwortung

Hadersleben/Haderslev
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Marco Rojas und SønderjyskE wollen gegen Horsens den ersten Superliga-Sieg seit Juli einfahren. Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

Marco Rojas, Christian „Greko“ Jakobsen und Kees Luijckx haben den Schlüssel, um die Defensive von AC Horsens zu knacken.

Fußball-Superligist SønderjyskE muss ohne die Stammspieler Mads Albæk (Adduktorenverletzung) und Johan Absalonsen (Rotsperre) auskommen, und auch Neuzugang Artem Dovbyk fällt verletzt aus, wenn es am Freitag ab 19 Uhr zum Heimspiel gegen AC Horsens kommt.

„Das ist ein guter Test für uns, ob wir mit solchen Herausforderungen klarkommen“, meint SønderjyskE-Trainer Glen Riddersholm, der auch darauf hinweist, dass Victor Mpindi erst in der Nacht auf Donnerstag wieder aus Kamerun zurückgekehrt ist: „Ich bin aber zuversichtlich, denn wir haben gezeigt, dass wir die Fähigkeiten besitzen, mit solchen Aufgaben umgehen zu können.“

Ein Festfeuerwerk ist allerdings kaum zu erwarten, wenn man sich an die grausamen Duelle des Frühjahres (0:0/1:0) zurückerinnert.

„Um ein Festfeuerwerk zu schaffen, müssen zwei Mannschaften darauf eingestellt sein, mutig, offensiv und risikobereit aufzutreten. Horsens ist aber ein Gegner, gegen den man nur schwer seinen Rhythmus finden kann. Das wird oft ein Spiel voller Duelle, zuletzt von 44 Freistößen geprägt. Das ist eine gute Auswärtsmannschaft, die die Räume eng macht und gut auf Konter spielt. Wir müssen das spielerisch lösen, aber auch körperlich dagegenhalten“, sagt der SønderjyskE-Trainer, der drei Spieler besonders in die Verantwortung nimmt: „Damit wir die Räume in der Horsens-Defensive finden, sind dynamische und laufstarke Spieler wie Marco Rojas und Greko wichtig. Hinten kommt auf Kees eine wichtige Aufgabe in Sachen Tempowechsel zu. Er muss auch mal das Tempo aus dem Spiel ziehen können, damit nicht ständig duelliert wird.“

SønderjyskE hat in der laufenden Saison erst zweimal verloren, aber auch erst zweimal gewonnen. Der letzte Sieg fiel am 26. Juli in Lyngby.

„Man kann Statistiken drehen und wenden, wie man will. Wir haben von den vergangenen 13 Spielen lediglich 3 verloren. Wir hätten gerne aus dem einen oder anderen Unentschieden einen Sieg gemacht, aber wir sind nach den sieben Punkten aus den ersten drei Spielen nicht abgehoben und lassen uns jetzt auch nicht schlechtreden. Wir sind nicht schlechter, als wir es zu dem Zeitpunkt waren“, meint Glen Riddersholm: „Bis auf ein Spiel ist unsere Defensive stark gewesen, und die Defensive muss auch gegen Horsens unsere Basis sein. Für uns ist es wichtig, dass wir zuletzt zweimal zu null gespielt haben, in der Superliga gegen OB und im Pokal gegen Viktoria.“

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