FUSSBALL

Auf SønderjyskE wartet eine harte Nuss

Auf SønderjyskE wartet eine harte Nuss

Auf SønderjyskE wartet eine harte Nuss

Hadersleben/Haderslev
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Trainer Glen Riddersholm (l.) sieht seine Mannschaft gut gewappnet für den Abstiegskampf. Foto: Karin Riggelsen (Archiv)

Trainer Glen Riddersholm fordert „No Bullshit“ im Abstiegskampf. Am Sonntag wird es gegen Hobro IK ernst.

Es geht wieder los: Die Winterpause endet für die Fußballer von SønderjyskE endgültig am Sonntag, wenn es zum Heimspiel gegen Hobro IK kommt. Dabei geht es um wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten.

SønderjyskE befindet sich auf dem 11. Platz, und Hobro lauert direkt dahinter. Trainer Glen Riddersholm blickt optimistisch auf das heiße Frühjahr.

„Die Mannschaft ist bereit. Wir haben ein gutes Bauchgefühl, aber wir wissen auch, dass mit Hobro ein guter Gegner kommt, der schwer zu knacken ist. Wir treten mit großem Respekt vor unserem Gegner an, aber wir sind auch optimistisch“, sagte Glen Riddersholm im Gespräch mit dem „Nordschleswiger“.

Ereignisreiche Winterpause

Trotz der pflichtspielfreien Zeit liegen ereignisreiche Wochen hinter dem Klub. Acht Spieler haben den Verein verlassen, und sechs neue sind dazugekommen. Der Rückkehrer Pierre Kanstrup soll eine zentrale Rolle in der Abwehr spielen und Anders K. Jacobsen vorne die Tore machen. Die neuen haben sich schnell eingelebt, und Trainer Glen Riddersholm zeigt sich mit der Vorbereitung zufrieden.

„Wir haben in der Vorbereitung versucht, mehrere Seiten unseres Spielstils zu entwickeln, nicht nur im Hinblick auf das Spiel gegen Hobro IK am Sonntag, sondern für das gesamte Frühjahr. Mit den Dingen, die wir bisher machen konnten, sind wir bereit für die kommenden Aufgaben“, sagte der Trainer.

Das Bollwerk aus Hobro

Mit einem Sieg gegen Hobro IK würde SønderjyskE einen Abstand von acht Punkten auf den Verfolger herstellen. Der 11. Platz ist wichtig für die Hellblauen, weil sie in der Abstiegsrunde in der Gruppe des Tabellenletzten landen würden. Ein direkter Abstieg wäre somit fast unmöglich. Die Abwehr von Hobro ist allerdings äußerst schwer zu knacken.

„Hobro hat nach den Top-3-Mannschaften Midtjylland, FC København und AGF die wenigsten Spiele verloren. Zudem haben sie die sechstbeste Defensive der Liga. Es ist eigentlich unglaublich, dass sie fünf Punkte hinter uns liegen“, sagte Glen Riddersholm.

Die Erklärung ist jedoch ganz einfach: Hobro hat ganze elfmal Unentschieden gespielt in dieser Saison. Sie sind die Remis-Könige der Liga. Der Weg zum Erfolg ist reine Kopfsache, meint Glen Riddersholm.

„No bullshit!“

„Hobro wird abwartend spielen. Und wenn die Spieler das Gefühl haben, viel Zeit zu haben, gehen sie oft unnötige Risiken ein, und das würde Hobro genau in die Karten spielen. Hobro ist eine sehr schnelle und konterstarke Mannschaft. Wir müssen uns im Ballbesitz erstens selbst schützen und zweitens Hobro ausspielen. Diese Balance muss im Kopf entstehen. Daher die deutliche Ansage: keine Spielereien. No bullshit!“, so der Trainer. Ein passendes Motto für den heißen Frühling, dem SønderjyskE entgegengeht.

Das Spiel gegen Hobro IK findet am Sonntag ab 12 Uhr im Sydbank Park in Hadersleben statt.

EuroSport 2 überträgt die Partie live.

Superliga 2019/2020 – der Modus

Die reguläre Saison

In der ersten Phase der Spielzeit spielen alle 14 Mannschaften in einem Heim- und einem Auswärtsspiel gegeneinander. Die Plätze 1-6 nehmen an der Meisterschaftsrunde teil. Die Mannschaften auf den Plätzen 7 bis 14 werden in zwei Gruppen eingeteilt. Alle Punkte und Tore werden mitgenommen.

Die Gruppenphase

In Abstiegsgruppe 1 kommen die Plätze 11 und 14. In Gruppe 2 die Plätze 12 und 13.

Der Siebtplatzierte darf sich eine Gruppe aussuchen. Danach darf der 8. wählen, und so geht es weiter, bis beide Gruppen aus vier Teams bestehen.

Diese tragen Hin- und Rückspiel gegeneinander aus. Die jeweils Letztplatzierten aus den Gruppen steigen direkt ab.

Die Playoffs

Der dritte direkte Absteiger wird in Hin- und Rückspiel zwischen den beiden Drittplatzierten aus den Gruppen ermittelt. Der Verlierer muss runter in die 1. Division.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„21 Sekunden für eine bessere Welt“