FUSSBALL

SønderjyskEs erster Dreier ist da

SønderjyskEs erster Dreier ist da

SønderjyskEs erster Dreier ist da

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Hadersleben/Haderslev
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Victor Mpindi bejubelt seinen Siegtreffer. Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

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Die hellblauen Superligakicker haben sich im ersten Heimspiel der Saison mit 1:0 gegen Vejle durchgesetzt. Nach einer wackeligen Anfangsphase übernahm SønderjyskE in der zweiten Hälfte die Kontrolle und krönte den Einsatz mit einem schönen Mpindi-Treffer.

Die Fußballer von SønderjyskE haben am Montagabend mit 1:0 gegen Vejle gewonnen und somit ein erfolgreiches Heimdebüt gefeiert.

Vor 2.817 Zuschauern musste SønderjyskE zunächst viele Druckphasen der Gäste überstehen, in der zweiten Halbzeit übernahmen die Hellblauen aber zunehmend das Zepter und behielten die drei Punkte durch einen schönen Treffer von Victor Ekani Mpindi in Hadersleben.

Schreckmomente in der Anfangsphase

Die beiden Teams traten mit ähnlichen Voraussetzungen gegeneinander an: Beide mit neuem Trainer, beide mit einer auf Pressing ausgerichteten Formation, beide auf der Suche nach dem ersten Saisonsieg.

SønderjyskE begann das erste Heimspiel der Saison nervös. Mit seiner ersten Ballberührung hätte Torhüter Lawrence Thomas beinahe das 0:1 für Vejle aufgelegt. Er spielte den Ball direkt in den Fuß von Allan Sousa, der allerdings am Tor vorbeischoss.

Nur eine Minute später köpfte Lukas Engel über den australischen Keeper hinweg; SønderjyskE konnte sich glücklich schätzen, nicht früh in Rückstand geraten zu sein.

Immer wieder über links

Vejle machte in der Anfangsphase viel Druck und hatte sich für die Vorstöße SønderjyskEs linke Seite mit Jeppe Simonsen und Marc Dal Hende ausgesucht.

Die Gäste verlagerten mit Diagonalbällen immer wieder das Spiel auf die Seite und versuchten auch, SønderjyskEs Aufbau durch ihr Anlaufen auf diese Seite zu lenken.

Wie schon gegen Silkeborg strahlte SønderjyskE bei Standardsituationen die größte Gefahr aus – abgesehen von Emil Holms Freistoß, der auf dem Parkplatz landete.

Sowohl Viktor Mpindi als auch Dupexe Tchamba kamen nach Ecken in aussichtsreiche Kopfballpositionen; die größte Chance der ersten Halbzeit gehörte allerdings Saeid Ezatolahi, der aus 20 Metern das Lattenkreuz traf.

Unterhaltsam war die Partie vor der Halbzeit allemal; hochklassig jedoch selten. SønderjyskE konnte den großen Druck der ersten zehn Minuten allerdings abschütteln und war mittlerweile ebenbürtig.

Neuzugang Duplexe Tchamba sorgte nicht nur vorne für Torgefahr, sondern räumte auch defensiv zuverlässig ab.

Ruhephase und Endspurt

Die Intensität nahm am Anfang der zweiten Hälfte ab; auch das gehört wohl zur Transformation zum funktionierenden Pressingteam.

Das Tempo wurde langsamer, die Chancen weniger – kein Wunder bei der aufreibenden Spielweise.

In der 65. Minute kamen mit Julius Eskesen und Rilwan Hassan frische Kräfte – Rasmus Vinderslev und Emil Frederiksen hatten Feierabend.

Die beiden brachten viel Schwung ins Geschehen, und die Hellblauen investierten in der Schlussphase deutlich mehr als Vejle.

SønderjyskE griff hoch an und blies zur Schlussoffensive. Rilwan Hassan und Emil Holm waren nur durch Fouls zu stoppen; Anders K. Jacobsen vergab eine aussichtsreiche Kopfballchance.

Entschieden wurde das Spiel schließlich durch einen der seltenen Treffer von Victor Ekani Mpindi: In der 80. Minute wurde dem Mittelfeldspieler eine Flanke von Marc Dal Hende vor die Füße geköpft, und Mpindi traf sehenswert per Dropkick aus spitzem Winkel. Aufgrund des großen Mutes und der Hingabe in der zweiten Halbzeit keineswegs unverdient.

SønderjyskE – Vejle (0:0) 1:0

1:0 Viktor Mpindi (80.).

SønderjyskE: Lawrence Thomas – Stefan Gartenmann, Emil Holm (83. Pierre Kanstrup), Duplexe Tchamba, Marc Dal Hende – Rasmus Vinderslev (65. Julius Eskesen), Viktor Mpindi Ekani, Mads Albæk – Jeppe Simonsen (77. Kristófer Kristinsson), Anders K. Jacobsen, Emil Frederiksen (65. Rilwan Hassan).

Vejle: Alexaner Brunst-Zöllner – Viljormur Davidsen, Mads Greve, Denis Kolinger, Kevin Yamga – Lukas Engel (68. Lucas Jensen), Arbnor Mucolli (80. Hans Høllsberg), Allan Sousa (80. Dimitrios Emmanouilidis), Jacob Schoop (68. Lundrim Hetemi), Saeid Ezatolahi – Wahid Faghir.

Gelbe Karten: Saeid Ezatolahi (73.), Denis Kolinger (78.), Wahid Faghir (89.).

Schiedsrichter: Michael Tykgaard. Zuschauer: 2.817

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