Fussball

Tommy Bechmann in die Ruhmeshalle von SønderjyskE aufgenommen

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Hadersleben/Haderslev
Zuletzt aktualisiert um:
Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

Der 37-Jährige ist das sechste Mitglied der Wall of Fame von SønderjyskE.

Tommy Bechmann ist am Rande des Superliga-Spiels zwischen SønderjyskE und Esbjerg in die Ruhmeshalle von SønderjyskE aufgenommen worden.

„Ich bin stolz und geehrt“, sagt der 37-Jährige: „Nicht viele sind bislang aufgenommen worden. Ich bin stolz, diesem exklusiven Klub anzugehören. Ich bin auch hoch erfreut und überrascht, dass ich einen solch guten Eindruck hinterlassen habe, dass ich einen Platz in der Wall of Fame verdient habe. Das macht mich stolz.“

Tommy Bechmann kam im Sommer 2011 nach sieben Jahren in der Fußball-Bundesliga beim VfL Bochum und SC Freiburg zu SønderjyskE, wo er bis zum Karriereende im Januar 2017 blieb. Hier entwickelte er sich zu einem außerordentlich wertvollen Spieler, sowohl auf dem Platz als außerhalb. Der Stürmer war mit einer professionellen Einstellung und Führungsqualitäten ein Kulturträger, der 33 Tore in 145 Superliga-Spielen erzielte und in der Offensive ein ewiger Unruheherd war. Der Höhepunkt war die dänische Vizemeisterschaft 2016 und das darauf folgende Europapokal-Abenteuer.

Foto: Karin Riggelsen

„SønderjyskE war der Klub, der mich wieder auf Touren brachte, nachdem ich in Deutschland lange Verletzungspausen hinter mir hatte. Ich bin sehr dankbar, dass der Klub das Risiko mit mir eingehen wollte. Am Ende sind fünfeinhalb gute Jahre herausgesprungen. Ich hatte nicht gedacht, dass es so lange sein würde, als ich nach Hause kam, aber ich habe mich im Klub fantastisch gefühlt und habe viele große Erlebnisse mitgenommen“, sagt Tommy Bechmann.

Der Aarhusianer spielte für den FC Aarhus und Esbjerg fB, bevor es für sieben Jahre in die Bundesliga ging. In seinen vier Jahren beim VfL Bochum erzielte er 13 Tore in 82 Bundesliga-Spielen, bevor es beim SC Freiburg acht Tore in 49 Spielen waren.

Die bisherigen Mitglieder in der Wall of Fame sind die Spieler Lars „Mini“ Hansen, Sölvi Ottesen und Simon Poulsen sowie Trainer Frank Andersen und der langjährige Mannschaftsbetreuer Hans-Werner Stehmann.

Mehr lesen