Handball

SønderjyskE kommt mit blauem Auge davon

SønderjyskE kommt mit blauem Auge davon

SønderjyskE kommt mit blauem Auge davon

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Aarhus
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Foto: Karin Riggelsen

Die SønderjyskE-Handballerinnen sind bis in die Schlussphase einem Rückstand hinterhergelaufen, am Ende aber reichte ein Kraftakt, um den 25:23-Sieg gegen Aufsteiger AGF noch zu sichern.

Die SønderjyskE-Handballerinnen haben den Kopf gerade noch aus der Schlinge gezogen. Beim Aufsteiger in die 1. Division AGF musste ein Kraftakt in der Schlussphase das Fiasko verhindern. Die Hellblauen haben sich aber nochmal aufgerafft und mit dem knappen 25:23-Sieg den Platz an der Tabellenspitze verteidigt.


„Ich bin enorm glücklich über die zwei Punkte und den Siegeswillen. Die Mannschaft hat alles für den Sieg gegeben. Mit der Spielweise kann ich natürlich nicht zufrieden sein“, so Trainerin Olivera Kecman, die insbesondere große Schwächen in der Offensive gesehen hatte.

Die zwei Wochen Pause war den Gästen allerdings von Beginn an anzumerken. Der Aufsteiger ging unerschrocken zu Werke und bestimmte die ersten Minuten. Ein kurzer Zwischenspurt brachte SønderjyskE aber in Front, doch die Herrlichkeit hielt nur bis zur Mitte der ersten Halbzeit. Urplötzlich fehlte es an Rhythmus und Konsequenz in fast allen Facetten des Spiels. Bis zur Pause hatte sich die Heimmannschaft eine verdiente 14:11-Führung erspielt.

Besserung gab es im Spiel der Gäste auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht. Zu lethargisch und ohne den rechten Zug hinkten die Gäste bis in die Schlussphase hinterher.

In den finalen Minuten allerdings agierte SønderjyskE dann aber endlich wie ein Spitzenreiter und nutzte die sich bietenden Möglichkeiten, um einen am Ende glücklichen 25:23-Sieg einzufahren.

Für die Hellblauen wird es darum gehen schnellstmöglich den Rhythmus wieder zu finden, ansonsten dürfte es mit dem Platz an der Sonne schnell vorbei sein.

Die Tore für SønderjyskE erzielten Emma Kiellberg (7/6), Helena Løjborg (7), Pernille Johannsen (3), Caroline Rasmussen (2), Emily Baunsgaard (2), Leonora Demaj (2), Nina Bech (1) und Rikke Hoffbeck (1).

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