Handball

Skjern siegt nur mit Mühe bei TM Tønder

Skjern siegt nur mit Mühe bei TM Tønder

Skjern siegt nur mit Mühe bei TM Tønder

Tondern/Tønder
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Rolf Ravn gehörte zu den besten TMT-Handballern gegen Skjern. Foto: Karin Riggelsen

Die höhere Qualität setzte sich am Ende durch, doch die Handballer von Skjern Håndbold hatten sich sicherlich einen ruhigeren Abend beim Tabellenschlusslicht erhofft. Der Meisterschaftskandidat konnte erst in der letzten Viertelstunde TM Tønder abhängen und einen 31:28-Sieg aus Tondern mitnehmen.

Die Tonderaner konnten die Partie etwas mehr als eine halbe Stunde auf Augenhöhe bestreiten und können dem Spiel viel Positives abgewinnen, obwohl man im Endeffekt nicht in der Nähe eines Punktgewinnes war. Mit großer Energie und Leidenschaft konnte man gegen den schier übermächtigen Gegner 28 Tore erzielen, in der Defensive war man aber dem Druck aus dem Skjern-Rückraum nicht gewachsen.

„Wir sind froh und zufrieden, obwohl wir ohne Punkte geblieben sind. Wir hatten eine kleine Chance auf eine Überraschung, aber es hat nicht ganz gereicht. Ich sehe es immer noch als Überraschung an, dass wir gegen Skjern mit nur drei Toren Unterschied verloren haben“, meint TMT-Trainer Torben Sørensen: „Es war wichtig für mich, dass wir mit einem guten Gefühl in den Dezember gehen, und das tue ich. Wir haben sechs wichtige Spiele im Dezember, u.a. gegen Mors-Thy, Ribe-Esbjerg und Skanderborg.“

Der Titelanwärter aus Skjern schien anfangs von der Energie der Hausherren überrascht und lag bereits mit 1:4 und 5:8 hinten, bevor die Gäste langsam auf Betriebstemperatur kamen, nach 20 Minuten beim 9:10 erstmals in Führung gingen und sich auf drei Tore absetzen konnten. TM Tønder ließ aber nicht locker und konnte in den letzten vier Minuten der ersten Halbzeit aus einem 11:14 einen 14:14-Pausenstand machen.

Skjern merkte spätestens zu diesem Zeitpunkt, dass der Tabellenletzte nicht auf die leichte Schulter genommen werden durfte und legte nach dem Seitenwechsel einen Gang zu, tat sich aber dennoch schwer, das Tabellenschlusslicht abzuhängen. 22:24 hieß es eine Viertelstunde vor Spielende, doch in der Schlussphase spulten der Tabellenzweite sein Pensum herunter. Spätestens beim 26:31 (56.) war das Spiel gelaufen.

„Die Qualität des Gegners hat das Spiel entschieden, aber wir sind auch durch die vielen Hinausstellungen getroffen worden. Fünf für uns, null für Skjern – das war nicht fair“, so Sørensen.

TM Tønder - Skjern (14:14) 28:31
TMT: Matias Mosel, Christian Trans – Thomas Oesen (1), Thomas Schultz Clausen (3), Emil Bergholt (2), Oliver Nøddesbo Eggert (5), Jesper Redlefsen, Hans Martin Asmussen (1), Rolf Ravn (3), Kristian Klitgaard (2/1), Niclas Thyssen, Martin Kærgaard Pedersen (2), Mads Thomsen, Kristian Stoklund (4/1), Rune Hoyer Schrøder (3), Ulrik Nøddesbo Eggert (2).
Skjern: Tibor Ivanisevic, Emil Nielsen – Markus Olsson (7), Tandi Mar Konradsson, Anders Eggert (6/4), Christoffer Chichosz (1), Jesper Konradsson (1), Jonathan Stenbäcken (1), Bjarte Myrhol (5), Bjarke Christensen, René Rasmussen (4), Kasper Søndergaard (6), Cornelius Kragh Aastrup, Mads Houmøller.
Zeitstrafen: 5:0. Siebenmeter: 3:4.
Schiedsrichter: Jesper Madsen/Mads Dahl Hermann.
Zuschauer: 975.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„100 Jahre Mehrwert“