Radsport

Fuglsang lässt Tour-Teilnahme 2020 offen

Fuglsang lässt Tour-Teilnahme 2020 offen

Fuglsang lässt Tour-Teilnahme 2020 offen

Kopenhagen
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Foto: Ander Gillenea/Ritzau Scanpix

Die Olympischen Spiele 2020 in Tokio hat für Jakob Fuglsang eine höhere Priorität als die Tour de France. Der dänische Rad-Profi knabbert daran, ob er bei der nächsten Frankreich-Rundfahrt an den Start gehen wird.

Jakob Fuglsang überlegt derzeit, wie sein Rennkalender in der kommenden Saison aussehen muss. Die Tour de France 2020 könnte rausfallen, denn für ihn haben die Olympischen Spiele in Tokio Vorrang.

„Das Problem ist, dass das Straßenrennen bei Olympia am Sonnabend, 25. Juli, ausgetragen wird. Die Tour de France geht am Sonntag zuvor zu Ende, und unmittelbar betrachtet, sieht es schwer aus, beides unter einen Hut zu bringen“, meint Jakob Fuglsang gegenüber „Politiken“.

Vor drei Jahren gewann er beim Straßenrennen der Olympischen Spiele in Rio die Silbermedaille. Ein Erfolg, den er als Wendepunkt seiner Karriere betrachtet. Nach dem Olympia-Silber hat er zweimal das prestigeträchtige Etappenrennen Criterium du Dauphiné gewonnen sowie einmal den Frühjahrs-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich für sich entschieden.

„Eine Möglichkeit wäre, einen Teil der Tour de France zu fahren, um dann auszusteigen, aber die Lösung gefällt mir weniger. Das erscheint mir einem solchen Ereignis wie die Tour de France gegenüber nicht fair, und auch nicht gegenüber meinem Team“, sagt der 34-Jährige, der es in Erwägung zieht, statt der Tour den Giro d'Italia zu fahren: „Es ist aber auch eine Möglichkeit, dass ich die ganze Tour fahre, und hoffe, dass ich die Form bis zu den Olympischen Spielen halten kann.“

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