HANDBALL

Klubvertreter halten an Entscheidung fest

Klubvertreter halten an Entscheidung fest

Klubvertreter halten an Entscheidung fest

Ritzau/hdj
Kopenhagen/Apenrade
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Nordsjælland Håndbold zählt zu den Zwangsabsteigern. Foto: Claus Bech/Ritzau Scanpix

Ein weiteres Kapitel im Drama um den Saisonabschluss im Handball ist geschrieben. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

Bei einer außerordentlichen Sitzung der Klubvertreter am Montagabend wurde beschlossen, dass die Entscheidung des dänischen Handballverbandes DHF zum Saisonabbruch Bestand halben soll. Das teilt der Verband auf seiner Webseite mit.

Bei einem Treffen am 15. April hatte der Ausschuss für professionellen Handball in Dänemark entschieden, dass die Saison abgebrochen werden soll und die zum damaligen Zeitpunkt Tabellenletzten absteigen.

Dagegen hatten die drei Klubs Nordsjælland Håndbold, EH Aalborg und Odder Håndbold Einspruch eingelegt.

Die unabhängige Appell-Instanz gab den Vereinen am 5. Mai recht – der Ausschuss für professionellen Handball habe keine Befugnis gehabt, diese Entscheidung zu treffen.

Infolgedessen wurde ein Treffen der Klubvertreter einberufen, die über den Saisonabschluss abstimmen sollten. Diese haben am Montagabend dafür votiert, dass die Entscheidung bestehen bleibt.

Ein Einspruch bei der Appell-Instanz läuft allerdings immer noch. Bei der ersten Verhandlung ging es nicht um die Sache an sich, sondern lediglich darum, ob der Ausschuss zu der Entscheidung berechtigt ist.

Nur wenige Stunden vor der Klubvertreterversammlung hatten sich die 26 Ligatrainer mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass die betroffenen Teams nicht absteigen sollen.

Laut einer anonymen Umfrage der „Jyllands-Posten“ möchten 16 der 26 Trainer die Liga stattdessen von 14 auf 15 Teams erweitern, sodass es jeweils einen Aufsteiger aber keinen Absteiger geben soll. Sieben Trainer sind gegen die Erweiterung, drei weitere wollten sich dazu nicht äußern.

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