Formel 1

Magnussen erneut früh ausgeschieden

Magnussen erneut früh ausgeschieden

Magnussen erneut früh ausgeschieden

dpa/jki
Mugello
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Der Haas-Racer musste nach der Kollision abtransportiert werden. Foto: James Moy/Ritzau Scanpix

Die Pechsträhne von Kevin Magnussen hält weiter an. Der dänische Formel-1-Rennfahrer ist zum wiederholten Male vorzeitig ausgeschieden, als er beim Großen Preis der Toskana bereits nach sechs Runden aus einem  kaputten Auto steigen musste. 

Lewis Hamilton hat beim 1000. Grand Prix von Ferrari seine WM-Führung ausgebaut. Der Brite siegte vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas. Ferrari war erneut chancenlos. Das Rennen war mehrfach wegen heftiger Crashes unterbrochen.

Sofort nach dem Start sahen die zugelassenen knapp 3.000 Zuschauer in Mugello eine Reihe von Kollisionen. Leidtragende: Sebastian Vettel, der sich den Frontflügel beschädigte und von Platz 14 ans Ende des Fahrerfeldes zurückgespült wurde, und Max Verstappen. Der Niederländer wurde von einem Konkurrenten ins Kiesbett geschoben und musste aufgeben.

Als dann in der sechsten Runde das Rennen erneut freigegeben wurde, kam es im Mittelfeld sofort zum Massencrash: Antonio Giovinazzi, Carlos Sainz, Kevin Magnussen und Nicolas Latifi kollidierten und beschädigten sich ihre Boliden nachhaltig. Grund für den Crash war ein Stau auf der Zielgeraden, nachdem die Warnlichter am Safety Car zu spät ausgeschaltet wurden. Somit konnte Valtteri Bottas nicht frühzeitig Abstand zum Safety Car lassen, um seinen Start vorzubereiten. Dahinter entstand eine Art Ziehharmonika-Effekt, was zur Kollision der vier betroffenen Piloten führte.

„Plötzlich hat das Williams-Auto vor mir gebremst. Ich konnte ausweichen, aber plötzlich bin ich wahnsinnig hart getroffen worden. Ich denke von Antonio Giovinazzi“, sagt Kevin Magnussen zu TV3 Sport.

Beim dritten Start des Rennens nutzte Lewis Hamilton den Windschatten hinter seinem Teamkollegen Bottas perfekt aus und ging sofort am Finnen vorbei.

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