Kultur

Grenzenloses zum Grenzjubiläum bei internationaler Ausstellung

Grenzenloses bei internationaler Ausstellung

Grenzenloses bei internationaler Ausstellung

Lügumkloster/Løgumkloster
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Drei Sprachen, ein Wort: die Grenze, die nicht begrenzen soll Foto: Museet Holmen

31 Künstler aus Dänemark, Deutschland und aus Russland präsentieren ihre Werke zum Thema Grenzen im Museum Holmen in Lügumkloster.

Was bedeuten Grenzen für die Kunst? Begrenzen sie die Künstler in ihrer Arbeit? Gibt es Grenzen wegen politisch nicht konformer Kunst? Über die Mehrdeutigkeit des oft mit einer Begrenzung gemeinten Wortes reflektiert der Leiter des Museumsbergs in Flensburg, Dr. Michael Fuhr, im Vorwort des Ausstellungskatalogs für eine neue große Kunstausstellung. Diese wird am 15. Februar im Museum Holmen in Lügumkloster von der Regionsratsvorsitzenden Stephanie Klose eröffnet. Die Politikerin ist selbst in der Klosterstadt aufgewachsen.

31 Künstler aus Dänemark, Deutschland und Russland

Das Museum Holmen und der Museumsberg stemmen gemeinsam mit der Grenzlandausstellung die Aktion, bei der 31 Künstler aus Deutschland, Dänemark und Russland ihre auf die Grenzen bezogenen Werke präsentieren. Holmens Museumsleiterin Kirsten Moesgaard freut sich auf die Ausstellung und über die Zusammenarbeit mit den Flensburger Kollegen und dem deutsch-dänischen Künstlerzusammenschluss Grenzlandausstellung. Neben Letztgenannten sind auch Gastaussteller aus den drei Ländern eingeladen.

Künstler haben das Wort

„Wir lassen den Künstlern das Wort, wenn die Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag der Grenzziehung beginnen“, unterstreicht Moesgaard, deren Kollege Fuhr meint, dass die Kunst immer wieder auf Grenzen stößt. Denn es gebe auch Grenzen des guten Geschmacks und der Anständigkeit.

In Lügumkloster soll den Besuchern aber ein inspirierendes Erlebnis geboten werden. Sie sollen gedanklich ermutigt werden, sich nicht von Grenzen begrenzen zu lassen, so Moesgaard.

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