Filmpreis

Nominierung: Nach der Bodil kommt der Robert

Nominierung: Nach der Bodil kommt der Robert

Nominierung: Nach der Bodil kommt der Robert

Emmerske
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In Wirklichkeit und im Film: Peter H. Tygesen und seine Nichte Jette Søndergaard. Foto: Pressefoto

Der Kinofilm „Onkel“, der in Tondern und Lügumkloster gedreht wurde, ist jetzt bei der Preisverteilung für die zwei wichtigsten Filmpreise Dänemarks im Rennen. Bei der Bodil-Preisverleihung geht es um Siege in drei Kategorien.

Es ist schon beachtlich, auf welch große Resonanz der Film „Onkel“ nicht nur beim Kinopublikum gestoßen ist. Nun ist der Film mit der gebürtigen Lügumklosteranerin Jette Søndergaard als pflichtbewusste, junge Frau aus der Provinz in der Hauptrolle, auch für drei Bodil-Statuetten nominiert worden. In der vergangenen Woche wurde mitgeteilt, dass der Streifen auch in vier Kategorien bei der Robert-Preisverleihung im Rennen ist. Außerdem ist er gleich viermal für einen Robert-Preis der Dänischen Filmakademie nominiert worden ist.

Jette Søndergaard ist sowohl für einen Robert als auch für einen Bodil-Preis als beste Hauptdarstellerin vorgeschlagen. Einen solchen könnte Landwirt Peter H. Tygesen aus Emmerschede/Emmerske als bester Schauspieler in einer Nebenrolle gewinnen. Er ist in Wirklichkeit und im Film der Onkel der Hauptdarstellerin.

Bester Film des Jahres

Wie bei der Robert-Preisverleihung geht die Produktion des nordschleswigschen Filmteams von Frelle Petersen und Marco Lorenzen, auch beim Bodilprisen 2020 als bester Film des Jahres ins Rennen.

Drei Bodil-Statuetten könnte der Film „Onkel“ gewinnen. Foto: Bodilprisen


Seit 1948 wird der Bodilpreis von Filmkritikern der dänischen Tageszeitungen verliehen.
Es ist der älteste Filmpreis des Landes. Die Preisverleihung findet am 29. Februar
im Folketeatret in Kopenhagen statt.

Am 26. Januar erste Entscheidung

Einen Monat früher geht es für die Filmcrew am 26. Januar nach Kopenhagen zur Robert-Preisverleihung, bei der „Onkel“ gleich viermal nominiert wurde. Dort geht Frelle Petersen als bester Regisseur ins Rennen. Auch in der Kategorie originellstes Manuskript steht „Onkel“ auf der Nominierungsliste.
In den Kategorien bester Film und beste Hauptdarstellerin gilt es gegen den Film Dronningen mit der bekannten Schauspielerin Trine Dyrholm zu bestehen. Sie ist schon zwölfmal für diesen Preis nominiert worden.

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