Hintergrund zur Serie

100 Jahre, 100 Gegenstände, 100 Geschichten

100 Jahre, 100 Gegenstände, 100 Geschichten

100 Jahre, 100 Gegenstände, 100 Geschichten

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
Nordschleswig
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Hauke Grella sammelt 100 Exponate und Geschichten über die deutsche Minderheit in Nordschleswig. Foto: Karin Riggelsen

Der Nordschleswiger bringt jeden Sonnabend ein Stück Geschichte der deutschen Minderheit.

Die deutsche Minderheit in Nordschleswig wird 2020 100 Jahre alt. In dem Zusammenhang arbeitet der Bund Deutscher Nordschleswiger gemeinsam mit dem Deutschen Museum an dem Buchprojekt „100 Jahre – 100 Gegenstände – 100 Geschichten“, das die Geschichte der deutschen Volksgruppe erzählen soll. In den kommenden zwei Jahren wird „Der Nordschleswiger“ jeden Sonnabend einen dieser Gegenstände vorstellen.

Die 100 Gegenstände und Geschichten werden von Museumsleiter Hauke Grella zusammengestellt. Er ist grob gesagt durchs Museum in Sonderburg gegangen, wo er seit neun Jahren Leiter der Einrichtung ist, und hat die Exponate ausgesucht, die mit guten Geschichten verbunden sind.

„Ich merke bei den Führungen im Museum, welche Geschichten funktionieren und habe auch so meine Lieblingsgegenstände“, sagt Hauke Grella.
Die ersten 70 Exponate waren noch „leicht“ zu finden – in den letzten steckte etwas mehr Arbeit. Aber alle haben sie eine Geschichte zu erzählen.

Gesamtüberblick über die Geschichte der Minderheit

„Es wird kein chronologischer Durchgang unserer Geschichte, aber ich denke doch, dass die 100 Exponate und ihre Geschichten einen guten Gesamtüberblick über die Geschichte der Minderheit geben werden. Es sind immerhin die Leitobjekte unserer Ausstellung“, erklärt der Museumsleiter.

Die ersten Geschichten – die nun auch vom „Nordschleswiger“ präsentiert werden – wurden bereits im Monatsmagazin "Schleswig-Holstein. Die Kulturzeitschrift für den Norden" wiedergegeben. Im Laufe von 2020 soll aus allen Geschichten und Gegenständen ein Buch erstellt werden – zunächst in deutscher Sprache, aber auch gern auf Dänisch. Hauke Grella hofft, dass das Buch spätestens zur Eröffnung des modernisierten Deutschen Museums präsentiert werden kann.

Foto: BDN
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