Kriminalität

Polizeigewerkschaft: „Beschuss von Polizei und Feuerwehr mit Raketen völlig inakzeptabel“

Polizeigewerkschaft: „Beschuss von Polizei und Feuerwehr mit Raketen völlig inakzeptabel“

Polizeigewerkschaft: „Beschuss von Polizei und Feuerwehr mit Raketen völlig inakzeptabel“

jt/ritzau
Kopenhagen
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Foto: Scanpix

Die Politik sollte überlegen, ob die Zeit, in der das Abfeuern von Feuerwerk legal ist, verkürzt werden sollte, meint der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft.

Am Silvesterabend wurden in mehreren Städten in Dänemark Feuerwerkskörper auf Polizisten und Feuerwehrleute geschossen. „Das ist völlig inakzeptabel“, meint der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft, Claus Oxfeldt und ergänzt: „Ein solch wahnsinniges Benehmen, wie wir es in mehreren Städten gesehen haben, ergibt keinen Sinn.“

Die Straftaten passierten unter anderem in Slagelse, Aarhus und Kopenhagen – und dass nicht zum ersten Mal, meint Oxfeldt. Schon in den vergangenen Jahren musste die Polizei und Bereitschaft sich mit solchen Problemen auseinandersetzen, erklärt er. Sie stehen ihm zufolge im Zusammenhang mit dem stetig fallenden Respekt gegenüber Ordnungshütern in der Gesellschaft.

„Man sollte überlegen, ob Feuerwerkskörper lediglich am 31. Dezember angezündet werden dürfen“, sagt Oxfeldt. Doch er unterstreicht, dass ein solches Vorhaben die Täter von ihren Straftaten nicht abhalten wird.

Bisher dürfen in Dänemark vom 27. Dezember bis 1. Januar Feuerwerkskörper abgefeuert werden.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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