Coronavirus

mRNA-Impfstoffe zeigen bei Kindern keine weiteren Nebenwirkungen

mRNA-Impfstoffe zeigen bei Kindern keine weiteren Nebenwirkungen

mRNA-Impfstoffe: Keine weiteren Nebenwirkungen bei Kindern

Ritzau/hm
Kopenhagen
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In den USA werden Kinder im Alter zwischen 12 und 15 Jahren seit einigen Wochen geimpft. Bei den verwendeten mRNA-Vakzinen sollen laut Gesundheitsbehörde keinen anderen Nebenwirkungen auftreten als bei Erwachsenen. Foto: Robert Hendel/Gonzales Photo/Ritzau Scanpix

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Aus den USA kommen laut Gesundheitsbehörde Daten, die zeigen, dass die Nebenwirkungen, die nach der Impfung eines mRNA-Vakzins auftreten, bei Kindern nicht anders sind als bei Erwachsenen.

Die Gesundheitsbehörde hat nach eigener Aussage weitere fachliche Unterstützung für ihre Entscheidung erhalten, Kindern ein Angebot mit einem mRNA-Impfstoff zu machen. Im Königreich wird den 12- bis 15-Jährigen seit dem 14. Juli dieses Jahres ein solches unterbreitet.

Die Behörde verweist in einer Mitteilung auf Erfahrungen im Ausland mit Impfungen dieser Personengruppe. Ihr zufolge wurden seit Mai über 5,6 Millionen Kinder im Alter zwischen 12 und 15 Jahren in den USA mit einem entsprechenden Vakzin geimpft. Die mRNA-Technologie nutzen die Firmen Biontech/Pfizer und Moderna. Rund 4,3 Millionen Kinder gelten dort mit zwei Impfungen als vollständig geimpft.

Die US-amerikanische Behörde für Infektionsschutz und Gesundheit hat festgestellt, dass die Nebenwirkungen, die auftreten können, bei Kindern die gleichen sind wie bei Erwachsenen. Es sind unter anderem: Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Abgeschlagenheit.

Die Gesundheitsbehörde zieht daraus den Schluss, dass es sich um keine schweren Nebenwirkungen handelt und diese mit denen vergleichbar sind, die sich in der Gruppe der 16- bis 25-Jährigen zeigen.

Lasst euch vor dem Schulstart impfen.

Søren Brostrøm, Direktor der Gesundheitsbehörde

Bislang haben 36 Prozent der 12- bis 15-Jährigen einen Impftermin vereinbart. Die Gesundheitsbehörde hofft, auch im Hinblick auf die ansteckendere Delta-Variante, dass sich dieser Prozentsatz noch erhöht.

Søren Brostrøm, Direktor der Behörde, weist auf den baldigen Schulstart und auf den Start der kühleren und feuchten Jahreszeit hin und ist der Auffassung: „Wir sind nun sicherer, was die Verwendung von mRNA-Impfstoffen bei Kindern anbelangt. Deshalb habe ich eine klare Empfehlung an alle 12- bis 15-Jährigen und deren Eltern: Lasst euch vor dem Schulstart impfen.“

Es wird erwartet, dass Ende September die letzte Altersgruppe im Impfprogramm der 12- bis 15-Jährigen vollständig ein Impfangebot erhalten hat.

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