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Traurig: Dänen nicht mehr die glücklichsten Menschen der Welt

Traurig: Dänen nicht mehr die glücklichsten Menschen der Welt

Traurig: Dänen nicht mehr die glücklichsten Menschen der Welt

dodo/Ritzau
Kopenhagen/New York
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Oslo
Vom königlichen Schloss in Oslo blickt der Monarch auf das glücklichste Volk der Welt. Foto: Scanpix

Nachdem Dänemark den Titel zuletzt dreimal in Folge für sich verbuchen konnte, hat der Nachbar aus Norwegen nun die Spitzenplatzierung übernommen. Das geht aus dem neustes Weltglücksbericht hervor.

Nachdem Dänemark den Titel zuletzt dreimal in Folge für sich verbuchen konnte, hat der Nachbar aus Norwegen nun die Spitzenplatzierung übernommen. Das geht aus dem neustes Weltglücksbericht hervor.

Traurige Nachrichten für Dänemark am Weltglückstag. Die Dänen sind nicht mehr die glücklichsten Menschen der Welt. Der nordische Nachbar Norwegen hat Dänemark, das zuletzt dreimal in Folge den Titel inne hatte, abgenommen.

Das geht aus dem neuen Weltglücksbericht 2017 hervor, den das Sustainable Development Solutions Network (SDSN) am Montag zum fünften Mal in New York vorgelegt hat.

In den bisherigen Ausgaben des Berichts hatte es nur einmal 2015 die Schweiz an die erste Stelle geschafft. Sie fand sich diesmal auf dem auf dem vierten Platz wieder. Alle anderen Top-Five-Ränge sind vom hohen Norden belegt: Neben Norwegen noch Dänemark, Island und Finnland. Dahinter kommen die Niederlande, Kanada, Neuseeland, Australien und Schweden.

„Glückliche Länder sind diejenigen, in denen eine gesunde Balance aus traditionellem Wohlstand und sozialem Vertrauen der Bürger besteht“, so der Direktor des SDSN, Jeffrey Sachs zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Deutschland weiter auf Platz 16

Deutschland stagniert auf Platz 16 - hinter unter anderem den USA, den Israel und Costa Rica. Ganz hinten liegt die Zentralafrikanische Republik. Mit Ausnahmen unter anderem von Syrien, Afghanistan, Haiti, der Ukraine und dem Jemen liegen auch die meisten anderen Länder der 30 hintersten Ränge in Afrika. Für den Bericht haben internationale Forscher 155 Länder untersucht.

Der Bericht verbindet unter anderem Länderdaten mit Befragungen über die Selbstwahrnehmung ihrer Bewohner. Er berücksichtigt das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, die durchschnittliche Lebenserwartung, die gefühlte Unterstützung aus dem eigenen sozialen Umfeld oder Vertrauen in Regierung und Unternehmen mit Blick auf Korruption.

Es geht auch um die von den Befragten empfundene Freiheit, grundlegende Entscheidungen für das eigene Leben treffen zu können sowie die Großzügigkeit der Befragten bei Spenden. Negative Faktoren wie Sorgen, Trauer und Wut spielen auch eine Rolle. Der diesjährige Bericht stützt sich auf Daten aus den Jahren 2014 bis 2016.

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