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Regierung erlaubt bis zu 5.000 Festivalgäste

Regierung erlaubt bis zu 5.000 Festivalgäste

Regierung erlaubt bis zu 5.000 Festivalgäste

Ritzau/kj
Kopenhagen
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Am Donnerstag hat die Regierung die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Veranstaltungen im Freien erhöht. Foto: Mathias Løvgreen Bojesen/Ritzau Scanpix

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Ab dem 1. Juli dürfen bei Festivals bis zu 5.000 statt bisher 2.000 Menschen zusammenkommen.

Die Zahl der erlaubten Stehplätze bei Freiluftveranstaltungen wie Festivals wird am 1. Juli von 2.000 auf 5.000 erhöht. Das geht aus einer Pressemitteilung des Kulturministeriums hervor.

Die bisherige Vereinbarung, die im Zusammenhang mit der allgemeinen Wiedereröffnung Dänemarks getroffen wurde, sah vor, dass sich zum Beispiel auf Festivals insgesamt 2.000 Besucherinnen und Besucher in Sektionen von nicht mehr als 1.000 Personen versammeln dürfen.

Branchenverbände zufrieden

Nach Gesprächen mit den Branchenverbänden Dansk Live, Dansk Erhverv og Dansk Industri wurde jedoch beschlossen, dass die Gesamtzahl der Gäste erhöht werden kann.

„Es ist großartig, dass es nun möglich sein wird, mehr Menschen für Sommerfestivals, Konzerte und andere Veranstaltungen im Freien zu vereinen“, so Kulturministerin Joy Mogensen (Soz.) in der Pressemitteilung.

Dansk Industri begrüßt die gelockerten Regeln, betont aber, dass es immer noch Betreiberinnen und Betreiber gibt, die eine Lockerung der Sektionssregeln benötigen, um von der angehobenen Obergrenze für die Gästezahl zu profitieren.

„Es gibt immer noch Unternehmen, wie das Tivoli, die nicht von einer Lockerung der Kontaktbeschränkungen profitieren werden, solange sie den gleichen strengen Anforderungen an Platz und Sektionen unterliegen wie heute“, so die stellvertretende Direktorin Henriette Søltoft in einer schriftlichen Antwort.

Weiterhin Corona-Pass nötig

Joy Mogensen schreibt in der Pressemitteilung, dass die Wiedereröffnung für ein größeres Publikum Konsequenzen für die Entschädigungsmöglichkeiten der Organisatoren haben kann.

In der Pressemitteilung heißt es jedoch, dass Veranstalter, die ihre Veranstaltung dennoch absagen müssen, noch einen Teil des Hilfspakets erhalten können.

Es gilt weiterhin die Pflicht einen Corona-Pass mit sich zu führen, der als Nachweis für eine Impfung oder ein negatives Testergebnis dient.

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