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Steuerskandal: Suche nach Schuldigen beginnt

Ritzau/hm
Kopenhagen
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Foto: Torben Åndahl/Ritzau Scanpix

Eine Software, die nicht funktionierte und die Steuerbehörde um Milliarden Kronen Einnahmen brachte, und ein europaweiter Steuerbetrug, der auch die dänische Staatskasse traf: Die Steuerkommission, die heute erste Personen vernimmt, hat einiges aufzuarbeiten.

Am Dienstag vernimmt die sogenannte Steuerkommission die ersten 4 von 106 Personen, um Licht in die Steuerskandale der vergangenen Jahre zu bringen. Die Vernehmungen werden sich laut Nachrichtenagentur Ritzau bis zum 18. Dezember dieses Jahres erstrecken. Die Kommission wird vor allem untersuchen, wie es zum Kauf des mittlerweile ausrangierten elektronischen Steuereintreibungssystems EFI kommen konnte. Auch der milliardenschwere Steuerbetrug (Cum-Ex), der die Staatskasse Dänemarks 12,7 Milliarden Kronen kostete, wird Thema sein. Die Kommission fahndet nach Schuldigen. Im Fokus der Kommission sind Mitarbeiter des Steuerministeriums und der Steuerbehörde. Gegen Ende der Vernehmungen, im November, werden sich die acht vorherigen Minister rechtfertigen müssen.

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