Operation „Barkhane”

Dänische Regierung schickt Soldaten nach Nordafrika

Ritzau/dodo
Kopenhagen
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Foto: Markus Heine

Unter französischer Führung sollen sie den Kampf gegen Terrorgruppen in Burkina Faso, dem Tschad, Mali, Mauretanien und dem Niger unterstützen.

Die dänische Regierung schickt zwei Transporthelikopter und rund 70 Soldaten nach Nordafrika. Dort sollen sie unter französischer Führung in der Sahel-Zone operieren. Wie das Außenministerium berichtet, hat Außenminister Anders Samuelsen (Liberale Allianz) den außenpolitischen Ausschuss am Donnerstag über den Einsatz informiert.

„Wesentlich für die dänische und europäische Sicherheit ist, dass wir zur Stabilität in unserem Nahbereich beitragen. Die Terrorgruppen in der Sahel-Zone sind eine Bedrohung für unsere gemeinsame Sicherheit”, so Samuelsen zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Dänemark unterstützt damit die französische Operation „Barkhane”, die sich auf Burkina Faso, den Tschad, Mali Mauretanien und den Niger erstreckt. Insgesamt sind derzeit 4.500 französischen Soldaten, Helikopter aus Großbritannien und Wachpersonal aus Estland an dem Einsatz beteiligt.

„Die Sicherheitssituation in Mali und der gesamten Sahel-Zone ist besorgniserregend. Deshalb muss Dänemark sein Engagement erhöhen, um den Terrorgruppen nicht freie Hand zu geben”, sagt Verteidigungsminister Claus Hjort Frederiksen (Venstre).

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