Regionsrat

Søvndal verteidigt Meinungsfreiheit von Direktoren

Søvndal verteidigt Meinungsfreiheit von Direktoren

Søvndal verteidigt Meinungsfreiheit von Direktoren

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Vejle
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Villy Søvndal (rechts), hier im Gespräch mit Gösta Toft von der Schleswigschen Partei. Foto: Ruth Candussi

Villy Søvndal erhebt schwere Vorwürfe gegen Politikerkollegen im Regionsrat. Sie würden es mit der Meinungsfreiheit nicht genau nehmen, sagt er.

Villy Søvndal ist sauer auf die drei Parteien am „äußeren rechten Rand“ im Regionsrat der Region Süddänemark. Damit meint er die Dänische Volkspartei, die Konservativen und Venstre.

Dänemarks ehemaliger Außenminister, der heute für die Sozialistische Volkspartei (SF) im Regionsrat sitzt, beschwert sich in einem Kommentar über die Reaktionen von Politikern der drei Parteien darauf, dass zwei Direktoren der Region sich über den Kurzmitteilungsdienst Twitter öffentlich zur Debatte um die Zukunft der Regionen geäußert haben.

Derzeit wird debattiert, ob die Regionen überhaupt eine solche haben – oder ob sie abgeschafft und durch zentrale Behörden ersetzt werden sollen.

„Ich denke, es wäre merkwürdig, wenn die, die viel über die Regionen wissen, zum Schweigen verdammt wären. Ich finde, die Politiker auf der rechten Seite sollten sich an Voltaires kluge Worte erinnern: Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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