Coronaona-Massnahmen

Venstre will automatische Shuttdowns abschaffen

Venstre will automatische Shuttdowns abschaffen

Venstre will automatische Shuttdowns abschaffen

Ritzau/wt
Kopenhagen
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Ein hohe Anzahl an positiven Tests soll nicht mehr automatisch eine Schließung auslösen, meint Venstre. Foto: Imago Images/ Christoph Hardt

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Die liberale Partei meint, dass es nicht mehr notwendig ist, dass Kommunen und Gemeindebezirke automatisch schließen, wenn  bestimmte Infektionszahlen überschritten werden.

Das Modell, nachdem Kommunen und Bezirke der Kirchengemeinden automatisch schließen müssen, solle abgeschafft werden.

Diese Ansicht vertritt der gesundheitspolitische Sprecher von Venstre, Martin Geertsen.

Am Freitag hat die Regierung die Grenzen, ab wann ein lokaler Shuttdown in Kraft tritt, angehoben.

„So weit, so gut. Aber grundsätzlich meinen wir, das automatische Schließungsmodell soll abgeschafft werden“, so Geertsen.

Er verweist darauf, dass Senioren und gefährdete Personen nun geimpft seien. Auch die Anzahl der Patienten in den Krankenhäusern sei gering.

„Wir sind jetzt an einem Punkt der Epidemie angekommen, bei dem Kultur und Wirtschaft nicht mehr die Bedrohung einer Schließung befürchten sollten. Wir sollten im Gegenteil die Lockerung von Restriktionen beschleunigen, denn diese belasten weiterhin Betriebe und Institutionen“, meint der gesundheitspolitische Sprecher.

Grenzwerte angehoben

Bei einer automatischen Schließung müssen Schulen und Ausbildungsstätten zu machen. Auch Sporthallen und Vereinslokale müssen schließen.

Seit Freitag gilt, dass Gemeindebezirke schließen müssen, wenn die wöchentliche Inzidenz über 1.000 Infizierte ansteigt. Bislang war die Grenze 600. Für ganze Kommunen ist die Grenze von 300 auf 500 angehoben worden.

Unverändert bleibt, dass mindestens 20 Personen in einer Kommune oder einem Bezirk infiziert sein müssen und das Positivprozent bei drei liegen muss, um eine Schließung auszulösen.

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