Wirtschaft

Jeder dritte Beschäftigte in der Landwirtschaft ist Ausländer

Jeder dritte Beschäftigte in der Landwirtschaft ist Ausländer

Jeder dritte Arbeiter in der Landwirtschaft ist Ausländer

dodo/Ritzau
Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
In dänischen Ställen sind kaum noch dänische Beschäftigte anzutreffen. Foto: Sara Wasmund

Diesen Artikel vorlesen lassen.

Neue Zahlen zeigen, dass fast doppelt so viele Ukrainer und Rumänen auf dänischen Bauernhöfen arbeiten wie noch vor zehn Jahren.

Ein Drittel derjenigen, die in der dänischen Landwirtschaft arbeiten, kommen von weit her: Meist sind es Arbeiter aus der Ukraine oder Rumänien.

Das zeigen jüngste Zahlen der dänischen Statistikbehörde.

Damit arbeiten fast doppelt so viele Ausländer auf dänischen Bauernhöfen wie noch vor zehn Jahren.

„Das ist eine bedeutende Entwicklung in zehn Jahren, die man auch sehen kann, wenn man in die großen Schweineställe schaut. Es kann gut sein, dass man dort einen dänischen Chef findet, aber sehr oft sind es Ausländer, die im Stall sind“, sagt Jakob Vesterlund Olsen, Agrarökonom und Forscher an der Universität Kopenhagen, zum Gewerkschaftsblatt „3F“.

Vor zehn Jahren lag der Ausländeranteil in der dänischen Landwirtschaft bei 20 Prozent. Seitdem hat die Entwicklung der Landwirtschaft dazu geführt, dass es weniger, aber dafür größere Betriebe gibt. Daher ist auch die Zahl der Mitarbeiter gewachsen: Von 2010 bis 2019 ging die Zahl der dänischen Beschäftigten auf den Höfen leicht um knapp 4 Prozent zurück, während sich die Zahl der Ausländer mit 81,6 Prozent fast verdoppelt hat. Vor allem Ukrainer und Rumänen stellen die größte Ausländergruppe.

Mehr lesen