Tarifverhandlungen

Öffentliche Angestellte kündigen Konflikt für den 4. April an

Öffentliche Angestellte kündigen Konflikt für den 4. April an

Öffentliche Angestellte kündigen Konflikt für den 4. April an

jt/ritzau
Kopenhagen
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Foto: Jens Astrup/Ritzau Scanpix

Bei den Tarifverhandlungen der öffentlichen Angestellten verschärfen sich die Fronten. Die Arbeitnehmer haben nun einen Konflikt für den 4. April angekündigt.

Der Weg Richtung Großkonflikt ist am Freitag ein wenig kürzer geworden. Die Verhandlungsgemeinschaft der Angestellten in den Kommunen und Regionen hat in einer Pressemitteilung einen Konflikt ab dem 4. April angekündigt. Auch die Staatsangestellten sollen laut der Gewerkschaft Dansk Magisterforening (DM) dabei sein.

„Die öffentlichen Arbeitgeber sind dabei, Teile des einzigartigen Zusammenhalts der Angestellten außer Kraft zu setzen. Deshalb kündigen wir einen Konflikt an, weil wir Fortschritt statt Verschlechterungen für die Angestellten in den Kommunen und Regionen haben wollen“, heißt es in der Pressemitteilung der Verhandlungsgemeinschaft.

Die DM-Vorsitzende, Camilla Gregersen, unterstützt die Haltung der Verhandlungsgemeinschaft. „Wir wollen keinen Konflikt. Doch das, was uns von den Arbeitgebern bis jetzt am Verhandlungstisch präsentiert wurde, ist noch weit von unseren Vorstellungen entfernt“, so Gregersen.

Die Tarifverhandlungen der öffentlichen Angestellten waren in der vergangenen Woche zusammengebrochen. Die Arbeitnehmer wollen mehr Lohn und bezahlte Mittagspausen. Eine unabhängige Institution (Forligsinstitutionen) soll nun zwischen den beiden Streithähnen vermitteln.

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