Ferien in allen Bundesländern

ADAC rechnet mit „schlimmsten Stauwochenende des Sommers“

ADAC rechnet mit „schlimmsten Stauwochenende des Sommers“

ADAC rechnet mit „schlimmsten Stauwochenende des Sommers“

Britta Sowa/shz.de
Schleswig-Holstein
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Foto: dpa

Besonders auf den Straßen in Richtung Süden und zur Nord- und Ostsee werden extreme Stausituationen erwartet.

Blechlawinen, Staus und Verzögerungen auf den Autobahnen: Darauf stimmen der Auto Club Europa (ACE) und der ADAC die Autofahrer für kommendes Wochenende ein. Es dürfte das „schlimmste Stauwochenende des Sommers“ werden, befürchtet der ACE. Und der ADAC rät daher sogar, nach Möglichkeit aufs Auto besser zu verzichten und unter der Woche, etwa am Dienstag oder Mittwoch zu fahren.
Denn nun starten mit Baden-Württemberg und Bayern die letzten Bundesländer in die Sommerferien. So sind Reisende aus allen Bundesländern auf den Fernstraßen unterwegs. Die Hauptreisezeiten sind am Freitag von 13 bis 19 Uhr, am Samstag von 9 bis 17 Uhr und am Sonntag von 11 bis 20 Uhr. Die am meisten belasteten Staustrecken in Deutschland sind vor allem die Verbindungen in den Süden.

So wird die Stausituation in Schleswig-Holstein am Wochenende

In Schleswig-Holstein und Hamburg herrscht auch auf den Fernstraßen zu und von der Nord- und Ostsee und auf der A7 Staugefahr. Laut Michael Milan von der Autobahnpolizei Neumünster wird am Wochenende der „normale Wahnsinn“ herrschen. „Etwas ganz besonderes oder Megastaus erwarten wir nicht, aber dicht wird es auf jeden Fall“, sagt Milan, „Die Strecke zwischen Hamburg und Neumünster ist eine einzige Baustelle und wenn es dann noch zu Unfällen kommt, wird es schlimm.“

Ganz besonders wird es sich laut Milan auf der A7 in Richtung Norden vor dem Autobahnkreuz Rendsburg und im Großraum Neumünster stauen. In Richtung Süden erwartet er nicht ganz so viel Verkehr, aber auch hier staut es sich durch den Reiseverkehr normaler Weise vor Neumünster auf drei bis vier Kilometer.

Ulf Evert, Pressesprecher vom ADAC in Kiel, erwartet am Wochenende wesentlich mehr Verkehr als sonst: „Rund um Hamburg und auf der A7 wird es in beiden Richtungen voll werden,“ sagt er und empfiehlt, sich vor der Abreise genau über die Staulage zu informieren und gegebenfalls auf andere Strecken auszuweichen oder bereits in den frühen Morgenstunden in den Urlaub aufzubrechen.
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