Namenssalat

Bürgermeister sorgte für Heiterkeit

Bürgermeister sorgte für Heiterkeit

Bürgermeister sorgte für Heiterkeit

Apenrade/Aabenraa
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Schwangerschaftsvertreter Martin Ugilt Thomsen (Venstre) schaltete sich im Verlauf der Märzsitzung des Apenrader Stadtrates mehrfach in die Debatte ein. Foto: Kommune Apenrade

Apenrades Bürgermeister Thomas Andresen hat offensichtlich seine Qualen mit dem Namen seines Parteikollegen Martin Ugilt Thomsen, der für zwei Monate als Schwangerschaftsvertretung für Carina Underbjerg Hansen in den Stadtrat gerückt ist.

Seit der Februarsitzung des Apenrader Stadtrates vertritt Venstre-Mann Martin Ugilt Thomsen seine junge Kollegin Carina Underbjerg Hansen, die sich nach der Geburt ihrer Tochter am 31. Oktober entschieden hatte, bis zum 1. Mai eine zweimonatige Auszeit von der Kommunalpolitik zu nehmen. Ugilt Thomsen gehörte in der vorigen Legislaturperiode bereits im Stadtrat an, weshalb er auch keine Scheu hatte, sich am Mittwoch bei seiner „ersten“ Stadtratssitzung als Vertreter zu Wort zu melden.

Obwohl Bürgermeister Thomas Andresen den Underbjerg-Vertreter also gut kennen müsste, nannte er ihn Martin Ugilt „Hansen“. Der Parteikollege des Bürgermeisters begann seinen Redebeitrag deshalb augenzwinkernd mit der Bemerkung: „Ich nenne mich normalerweise Thomsen“ und hatte damit die Lacher des gesamten Saales auf seiner Seite.

Später im Verlauf der Sitzung meldete er sich erneut zu Wort. Diesmal präsentierte ihn Thomas Andresen als Martin „Ügilt“ Thomsen. Der Schwangerschaftsvertreter reagierte erneut souverän und stellte ganz ruhig fest: „Ich nenne mich normalerweise Ugilt.“ Da gab es bei aller Ernsthaftigkeit der Thematik dann kein Halten mehr.

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