Digitalisierung

Hier ist der Plan für die gemütlichste Einkaufsstadt Dänemarks

Gesche Picolin
Gesche Picolin Journalistin
Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Die Apenrader Stadtleitung bei ihrer Gründung 2017 vor dem Alten Rathaus. Foto: Archiv

Mit einer neuen Homepage will die Apenrader Stadtleitung Geschäfte und deren Internetpräsenzen sichtbarer machen. Sie soll im Juni fertig sein.

Die Apenrader Stadtleitung „Byledelsen”, ein Zusammenschluss aus Gewerbeverband, Shopicity und der Kommune, arbeitet fleißig daran, Apenrade als Handelsort für Anwohner und Besucher attraktiver zu gestalten. Um die gesetzten Ziele zu erreichen, musste in der Organisation etwas justiert werden. „Wir haben weiter größtes Augenmerk auf Hinzuziehen und Weiterentwickeln der Geschäfte, physisches Planen, Weiterbildung und Vermittlung. Wir haben Veranstaltungen und Nachhaltigkeit als Einsatzgebiete dazugenommen”, erzählt Helle Malene Kjølsen Olsen vom Business Aabenraa-Sekretariat: „Ziel ist es, 2020 Dänemarks gemütlichste Einkaufsstadt zu sein.”

„Wir sehen großes Interesse und Wohlwollen, Gebäude in der Fußgängerzone zu renovieren, nicht zuletzt im Einklang mit dem kommunalen Einsatz der Stadterneuerung. Das setzt gute Rahmen und gibt eine positive Stimmung.”

Helle Malene Kjølsen Olsen, Business Aabenraa

Es geschieht eine laufende Entwicklung im Geschäftsangebot in der Fußgängerzone. So ist Mitte vergangenen Jahres aus zwei Geschäften inmitten der Einkaufsstraße eins geworden (Only, Damenoberbekleidung). Es kommt ein neues Sushirestaurant hinzu, Expert zieht in die Räume von HiFi-Klubben. Die Anzahl an Geschäften liegt somit laut Pressemitteilung der Stadtleitung auf stabilem Niveau. Dazu Kjølsen Olsen: „Wir sehen großes Interesse und Wohlwollen, Gebäude in der Fußgängerzone zu renovieren, nicht zuletzt im Einklang mit dem kommunalen Einsatz der Stadterneuerung. Das setzt gute Rahmen und gibt eine positive Stimmung.”


Im laufenden Jahr wird die Stadtleitung ihr besonderes Augenmerk auf die Digitalisierung richten. Verbraucheranalysen zeigen, so die Pressemitteilung, dass 70 Prozent der Handelnden weiter gerne in Läden einkaufen möchten. Das Problem besteht nun darin, das physische Geschäft mit der Onlinepräsenz und seinem E-Handel zu verknüpfen.


„Um sicherzustellen, dass der Verbraucher die Geschäfte in Apenrade mit dessen Onlinepräsenz findet, arbeiten wir an einer neuen Website. Sie soll auf Veranstaltungen in Apenrade hinweisen, aber auch das vielfältige Aufgebot an Läden zeigen”, so Kjølsen Olsen. Die Seite soll zum Juni fertig sein.


Zeitgleich wird an den digitalen Auftritten der Geschäfte gearbeitet und an deren digitaler Vermarktung. Malene Byriel (Vibholm) und Gry Kibsgaard (Café Kridt) stehen der Weiterbildungsgruppe vor. „Es entstehen Werte, wenn das Personal gemeinsam an der Weiterentwicklung des Ladens und der digitalen Präsenz arbeitet. Da können wir voneinander lernen und einander helfen”, so Byriel.

Mehr lesen