Lokalpolitik

Neue Krippenplätze sind keine Konkurrenz für private Angebote

60 neue Plätze in der kommunalen Kinderbetreuung

60 neue Plätze in der kommunalen Kinderbetreuung

Apenrade/Aabenraa
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Foto: Mads Jensen/Ritzau Scanpix

Die Kommune Apenrade erhöht die Zahl der Krippenplätze und reagierte damit auf die aktuelle Situation.

60 neue Krippenplätze wurden in den Kindergärten der Kommune Apenrade im vergangenen Jahr neu eingerichtet. Das geht aus neuesten Zahlen der Kommunalverwaltung hervor.

„Damit reagieren wir auf die Geburtenzahl, die in den Jahrgängen gestiegen ist“, erklärt Kirsten Nørgård Christensen (Venstre), Vorsitzende des Kinder- und Ausbildungsausschusses. Sie stellt klar, dass diese Plätze keine Konkurrenz für die private Kinderbetreuung der 0- bis 2-Jährigen beispielsweise bei einer Tagesmutter darstelle, sondern „wir rechtlich dazu aufgefordert sind, den Eltern eine Wahlmöglichkeit anzubieten.“

Bei einer erhöhten Geburtenzahl ist die Kommune also verpflichtet, genügend Angebote für die Kinderbetreuung zu machen.

Um auf diesem Gebiet flexibler reagieren zu können, hat der Ausschuss die grundlegenden Prinzipien geändert, sodass nun die Verwaltung dafür verantwortlich ist, die Krippenplätze zu verwalten, sprich neue zu schaffen oder bestehende abzuschaffen – je nach dem aktuellen Bedarf.

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