Gesundheit

Projekterfolg: Der Demenz die Stirn geboten

Projekterfolg: Der Demenz die Stirn geboten

Projekterfolg: Der Demenz die Stirn geboten

Apenrade/Aabenraa
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Foto: Fanatic Studio/Science Photo Library/Ritzau Scanpix

Junge Demenzkranke sowie Erkrankte im frühen Stadium der hirndegenerativen Krankheit konnten durch das Projekt „Aktiv liv med Demenz“ ihre Lebensqualität steigern. Die Erfahrungen sollen nun für die Zukunft genutzt werden.

Die Auswertung hat es gezeigt: Das Projekt „Aktives Leben mit Demenz“ (Aktivt liv med demens) ist ein großer Erfolg. Seit Oktober des vergangenen Jahres bis zum 30. November dieses Jahres wurde das Projekt in der Kommune Apenrade durchgeführt und hat dazu beigetragen, dass junge Demenzkranke und Erkrankte im frühen Stadium unter anderem mehr soziale Kontakte pflegen, bzw. wieder aufnehmen und ein aktiveres Leben mit mehr Bewegung führen.

Der Gesundheitsausschuss wurde auf seiner jüngsten Sitzung über das Ergebnis des Projekts „Aktives Leben mit Demenz“ informiert. Der Ausschussvorsitzende Karsten Meyer Olesen (Soz.) sagt: „Es ist ein großer Erfolg, und der abschließende Bericht zeigt, dass viele positive Erfahrungen gemacht wurden.“

Finanziert wurde das Projekt durch staatliche Mittel. Knapp zwei Millionen Kronen wurden bereitgestellt. Jetzt stellt sich allerdings die Frage, wie sich die guten Erfahrungen in Zukunft fortsetzen lassen können. Besonders die Finanzierung spielt dabei eine große Rolle. „Wir müssen nun versuchen, Vorschläge zu machen, zumindest Teile aus dem Projekt fortzuführen. Es wäre sehr schade, wenn das nicht möglich wäre“, meint Meyer Olesen.

Als eine Möglichkeit betrachtet er, zusätzlich zu kommunalen Mitteln, die gefunden werden müssten, die Erkrankten in kleinem Umfang selbst an den Kosten zu beteiligen.

Projekt „Aktives Leben mit Demenz“

Das Projekt „Aktives Leben mit Demenz“ (Aktivt liv med demens) begann am 1. Oktober 2018 und endete am 30. November dieses Jahres.

Das Angebot richtete sich an junge Menschen mit Demenz und Demenzerkrankte im frühen Stadium der Krankheit, die den Menschen schleichend die kognitiven und motorischen Fähigkeiten nimmt. Auch die Angehörigen waren mit einbezogen.

Das Projekt bestand aus zwei Teilen:

1. „Aktive Højskole“
Das Ziel war es, „Højskole“-Angebote zu entwicklen, die spezielle auf Demenzkranke und ihre Angehörigen zugeschnitten sind. Dabei stand vor allem der soziale Kontakt im Vordergrund, der dafür sorgte, dass sich die Kranken sicherer fühlen, an sozialen Aktivitäten teilzunehmen, was ihnen zu mehr Lebensqualität verhilft. 40 Personen nahmen teil.

2. „Aktives Leben“
Hierbei wurden Angebote geschaffen, die es den Demenzkranken ermöglichen sollten, wieder an sozialen Aktivitäten teilzunehmen, die vorher ein Teil ihres Lebens darstellten, darunter u. a. Vereinsangebote. 55 Personen nahmen teil.

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