Immobilienmarkt

Sonderburg bei Hauspreisen hinterher

Sonderburg bei Hauspreisen hinterher

Sonderburg bei Hauspreisen hinterher

Apenrade/Aabenraa
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Immobilien
Foto: Palle Skov/home.dk

Die Werte von durchschnittlichen Einfamilienhäusern sind landesweit gestiegen. Nordschleswig liegt bis auf eine Ausnahme im Trend.

Im Landesschnitt sind die Preise für ein 145-Quadratmeter-Einfamilienhaus im vergangenen Jahr gestiegen. Dieser Trend ist auch in Nordschleswig zu erkennen. Eine Ausnahme ist jedoch die Kommune Sonderburg. Allerdings sind im größeren Teil der 98 dänischen Kommunen immer noch die Auswirkungen der Finanzkrise zu spüren. Das geht aus neuesten Zahlen des Kreditvereins Nykredit hervor.

Um durchschnittlich 114.000 Kronen ist der Preis für ein Einfamilienhaus mit 145 Quadratmetern Wohnfläche vom ersten Quartal 2017 zum Vergleichszeitraum in diesem Jahr gestiegen.
„Wir hören immer wieder, dass die Preise in Kopenhagen steigen und steigen. Das ist richtig, doch die Entwicklung ist auch außerhalb der Hauptstadt erkennbar. In fast 90 Prozent der Kommunen gibt es Wertsteigerungen – wenn auch in kleinerem Umfang“, erklärte Mira Lie Nielsen, Immobilien- und Vermögensökonomin bei Nykredit in einer Mitteilung. Allerdings spukt die Finanzkrise im Jahr 2007 weiterhin auf dem Immobilienmarkt.

Besonders betroffen davon sind Hausbesitzer auf Seeland, ausgenommen Kopenhagen und zum Teil auch Fünen. So liegt der Preis für ein Durchschnittshaus auf Nordseeland heute durchschnittlich 495.000 Kronen unter dem von 2007. Das sind 14 Prozent weniger. Als Grund dafür sieht die Nykredit-Ökonomin das große Angebot dort sowie die gefallene Nachfrage.
In Südjütland zeigt sich aber aus Sicht der Hausbesitzer ein erfreulicheres Bild. Hier stiegen die Werte durchschnittlich von 2007 bis heute um 39.000 Kronen – oder 3 Prozent.

Besonders die Kommune Tondern sticht im Vergleich hervor. Hier stiegen die Preise für ein Einfamilienhaus von durchschnittlich 612.000 Kronen im ersten Quartal 2017 auf 801.000 Kronen im ersten Quartal dieses Jahres. Ein Wertzuwachs von 189.000 Kronen oder 14 Prozent. Hausbesitzer in Sonderburg müssen jedoch durchschnittlich einen Wertverlust hinnehmen. Von 1.079.000 Kronen im ersten Quartal 2017 auf 1.038.000 Kronen fielen dort die Preise – einem Minus von 4 Prozent.

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