Umwelt

Kommune Sonderburg nah am Klima-Ziel

Kommune Sonderburg nah am Klima-Ziel

Kommune Sonderburg nah am Klima-Ziel

Sonderburg/Sønderborg
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Peter Rathje
Peter Rathje leitet das Büro von ProjectZero im Alsion. Foto: Project Zero

Sonderburg wird immer klimafreundlicher: Im Jahr 2018 wurde der Ausstoß von Schadstoffen im Verhältnis zu 2007 um 49,3 Prozent reduziert. Das große Ziel ist die angepeilte Null im Jahr 2029.

In die umfangreiche Energieoptimierung von Strom, Wasser und Wärme wurden in der Kommune Sonderburg in den vergangenen zwölf Jahren 175 Millionen Kronen investiert. Das hat sich gelohnt: der C02-Ausstoß wurde im Verhältnis zu 2007 um 49,3 Prozent reduziert.

Damit liegt die Kommune nicht weit vom Ziel des kommenden Jahres entfernt, wo der C02-Ausstoß nur die Hälfte dessen von 2007 sein darf. Die neuesten Zahlen wurden vor Kurzem dem Ökonomieausschuss der Kommune verkündet.

Naturgas-Verbrauch halbiert

Eine wesentliche Ursache des guten Resultats ist die Tatsache, dass die Kommune ihren Verbrauch an Naturgas halbiert hat. Der Umstieg auf die grüne Fernwärme hat viel gebracht. Die C02-Emission wird noch weiter reduziert, wenn auch die Fernwärme-Anlage in Hagenberg von Naturgas zu Fernwärme wechselt.

ProjectZeros Vision mit einem C02-neutralen Sonderburg im Jahre 2029 erreichen wir nur, wenn alle dazu beitragen

Bürgermeister Erik Lauritzen

Die Unternehmen der Sonderburger Kommune sind für fünf Prozent des C02-Aussstoßes verantwortlich. Neben einer Energierenovierung der Gebäude wurden Öl- und Naturgas mit Wärmepumpen ersetzt. Bei 75 Prozent der Straßenbeleuchtung wurde auf umweltfreundliche LED-Lampen umgesattelt, und beim öffentlichen Transport wurden ältere Fahrzeuge durch energiefreundlichere Modelle ausgewechselt.

Das Ziel: Alle müssen dabei sein

„ProjectZeros Vision mit einem CO2-neutralen Sonderburg im Jahre 2029 erreichen wir nur, wenn alle dazu beitragen – die Versorgungsbetriebe, Unternehmen, Läden, Institutionen, Wohngemeinschaften, Ausbildungsstätten und die Bürger. Aber wir müssen als Kommune als ein gutes Beispiel vorangehen, und ich freue mich darüber, dass wir das tun“, so Bürgermeister Erik Lauritzen.

Der Stadtrat hat kürzlich einen neuen Energiehandlungsplan für 2019-2025 mit einer 75-prozentigen Reduzierung im Jahr 2025 gutgeheißen. Ein weiterer Grund, sich noch intensiver auf die grüne Umstellung zu konzentrieren, so Lauritzen.

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