Freizeitangebot

Sonderburgs Padel Club eröffnet auf 5.330 Quadratmetern

Sonderburgs Padel Club eröffnet auf 5.330 Quadratmetern

Sonderburgs Padel Club hat 5.330 Quadratmeter

Sonderburg/Sønderborg
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Eine der insgesamt zwölf Doppel-Bahnen in der neuen Padel-Sport-Halle Foto: Karin Riggelsen

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Mit einem neuen Sport- und Freizeitangebot geht seit dieser Woche der Padel Club Sonderburg an den Start. Neben dem Landesgericht ist ein Sportzentrum mit 15 Bahnen entstanden.

80 Prozent Tennis, 20 Prozent Squash: So wird der Padel-Sport gemeinhin beschrieben. In Sonderburg ist nun eines der größten Padel-Sportzentren des Landes eröffnet worden.

An der Fynsgade 13 direkt neben dem Sonderburger Landesgericht hat der Padel Club Sonderburg ein Sportzentrum eingerichtet, in dem sich jeder Bahnen buchen kann. In dem Gebäude war früher der Textilkonzern Møller & Co zu Hause, die Immobilie gehört Hanssen Ejendomme, der Padel Club mietet die Hallen.

Zwölf Doppelbahnen und drei Single-Bahnen

„Es gibt zwölf Doppel-Bahnen und drei Single-Bahnen“, erklärt Centerleiter Knud Erik Jacobsen. Die leer stehenden Hallen sind komplett umgestaltet worden. Neben den mit Plexiglas und Netzen umrandeten Spielbereichen stehen Lounge-Möbel für die Gäste bereit. In den Kühlschränken gibt es Getränke zum Kauf per MobilePay bereit.

Das Padel-Zentrum in Sonderburg ist 5.330 Quadtratmeter groß. Foto: Karin Riggelsen
In den geschlossenen Bahnen prallt der Ball an der Scheibe ab – und kann danach weitergespielt werden. Foto: Karin Riggelsen

Die Kunden können online buchen und erhalten einen Zugangscode. Über eine Infotafel finden sie ihre Bahn, alles läuft automatisch und digitalisiert. „Die meisten spielen ein oder zwei Stunden, man kann auch verlängern, wenn die Bahn gerade frei ist“, erläutert Knud Erik Jacobsen.

Die Hallen sind von 5 Uhr bis Mitternacht zugänglich, alles ist kameraüberwacht. Schläger sind in der Bahnmiete inbegriffen. In einem kleinen Shop kann man sich außerdem mit eigenem Equipment ausstatten, falls man den Sport ernsthaft betreiben will.

Leichter zu lernen als Tennis

Padel Sport ist in anderen europäischen Ländern schon weit verbreitet, in Spanien gibt es bereits rund 5 Millionen Anhänger. „Auch in Schweden ist der Sport schon sehr populär, in Dänemark beginnt es so langsam“, sagt der Centerleiter.

„Im Gegensatz zu Tennis vergeht nicht so viel Zeit mit dem Ball-Einsammeln. Die Bälle bleiben wegen der hohen Wände im Spielfeld, und es ist leichter zu lernen als Tennis.“

Centerleiter Knud Erik Jacobsen im Eingangsbereich. Hier werden die Besucher digital begrüßt, und sie sehen auf dem Bildschirm, welche Bahn sie gebucht haben. Foto: Karin Riggelsen
Knud Erik Jacobsen zeigt einen Padel-Schläger. Foto: Karin Riggelsen

Der Padel Club Sonderburg hat sich das Ziel gesetzt, den Sport in der Region bekannter zu machen. „Erst mal geht es darum, dass wir viele Anfänger für den Sport begeistern. Wir wollen aber auch gerne Turniere und Wettkämpfe auf die Beine stellen“, so der Centerleiter.

Hinter dem Angebot steht ein Unternehmen, kein Verein. „Wir funktionieren in etwa wie ein Fitnessstudio“, erläutert Jacobsen. Es gibt eine Rabattkartensystem, und derzeit wird überlegt, ob man ein Mitglieds-Abo einführt.

Kostenloses Probe-Wochenende

Am Wochenende, 11. und 12. September, lädt der Padel Club Sonderburg zum Tag der offenen Tür ein. Alle Besucherinnen und Besucher können das Angebot kostenlos testen. In den ersten Wochen gibt es auf allen Bahnen 40 Prozent Rabatt.

Der Regelpreis für eine Doppel-Bahn beträgt je nach Zeitpunkt zwischen 180 und 240 Kronen für eine Stunde. Weitere Infos unter padelclub.dk/l/sonderborg.

Das Padel Zentrum ist direkt neben dem Sonderburger Landesgericht entstanden. Foto: Karin Riggelsen
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Nils@DerNordschleswigerTondern
Nils Baum Journalist
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