Tourismus

Apenrade denkt beim Thema Heerweg grenzüberschreitend

Apenrade denkt beim Thema Heerweg grenzüberschreitend

Apenrade denkt beim Thema Heerweg grenzüberschreitend

Krusau/Kruså
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Bei Paulsbro führt der Heerweg durch interessante Landschaften. Foto: Visit Sønderjylland

Die Route des historischen Heerwegs durchzieht im Raum Tingleff attraktive Landschaften wie bei Paulsbro.

Die Kommune Apenrade soll sich nach Ansicht des Finanzausschusses des Stadtrates weiterhin und stärker in der Partnerschaft von 15 Kommunen entlang des historischen Heerwegs engagieren, der sich von Nordjütland in Nord-Süd-Richtung bis zur heutigen deutsch-dänischen Grenze und von dort weiter durch Schleswig-Holstein, meist als Ochsenweg bezeichnet, bis nach Hamburg zieht.

Kooperation ausbaufähig

Apenrade hat zusammen mit den Partnerkommunen mit der Stiftung „Nordea-Fonden“ ein Gutachten erstellen lassen, das anstrebt, die bisher schon von Wanderern genutzte, seit Jahrtausenden existierende historische Verkehrslinie zu einer „Erlebnisroute“ auszubauen. Der Ausschuss strebt an, die dänische Heerwegsinitiative mit Aktivitäten auf dem deutschen Abschnitt der historischen Verbindung zu verknüpfen. Die Stiftung will die Kosten für eine Verbesserung der Radfahrer- und Wandererangebote sowie des Vermittlungseinsatzes zu 100 Prozent übernehmen. Die Verbesserung von Übernachtungsstätten und Serviceeinrichtungen will die Stiftung zu 50 Prozent finanzieren.

Bürgermeister Thomas Andresen begrüßt die Initiative, die Apenrade jährlich 188.000 Kronen kosten wird. Bisher betrug der Beitrag 25.000 Kronen. In der Kommune Apenrade ist die Heerwegsroute zwischen der nördlichen Kommunegrenze und Krusau 49 Kilometer lang.

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Ole Cramer
„Das Wort zum Sonntag, 18. April 2021“