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Fuhrunternehmen Kurt Beier kehrt Branchenorganisationen den Rücken

Fuhrunternehmen Kurt Beier kehrt Branchenorganisationen den Rücken

Fuhrunternehmen Kurt Beier kehrt Branchenorganisationen den Rücken

Ritzau/hm
Pattburg/Kopenhagen
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Foto: Christer Holte/Ritzau Scanpix

Das Unternehmen Kurt Beier tritt aus zwei Branchenorganisationen aus. Diese hatten eine Erklärung gefordert und wollten am Wochenende einen Rausschmiss prüfen.

Das in die Kritik geratene Fuhrunternehmen Kurt Beier Transport A/S tritt aus den Branchenorganisationen Arbejdsgiverforening for Transport og Logistik (ATL) und Dansk Industri (DI) aus. Dies teilte DI mit.

Die Organisationen hatten den Direktor des Logistikunternehmens, Karsten Beier, gebeten, die unwürdige Unterbringung philippinischer LKW-Fahrer zu erklären. Diese Erklärung sollte dann in den Interessenorganisationen diskutiert werden, um dann zu entscheiden, ob Beier aus ATF und DI ausgeschlossen wird oder nicht. Ersterer Möglichkeit scheint Beier nun mit seinem Schritt zuvorgekommen zu sein.

Sein Austritt wurde von den beiden Organisationen akzeptiert. Kim Graugaard, Vizedirektor von Dansk Industri und Peter B. Jepsen, Vorsitzender von ATL sind sich einig: Die Sache habe der Branche Schaden zugefügt. Jepsen sieht negative Konsequenzen auf die Branche zukommen.

Dem Gewerkschaftsblatt 3F zufolge weigerte sich die Firma einem philippinischen Fahrer die Medikamente zu zahlen, nachdem dieser wegen eines akuten Notfalls ins Krankenhaus gebracht worden war. Eine ärztliche Betreuung inklusive Medikamente war dem Blatt nach im Arbeitsvertrag fixiert. Laut 3F war es nicht möglich, eine Stellungnahme von Unternehmenschef Karsten Beier zu erhalten.

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