Zwischenstopp

Oldtimer: Ein Freitag im Zeichen des Motorrades

Oldtimer: Ein Freitag im Zeichen des Motorrades

Oldtimer: Ein Freitag im Zeichen des Motorrades

Hockerup/Hokkerup
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Heike Lorenz mit ihrer NSU 301 Foto: Karin Riggelsen

Rund 36 Motorräder mitsamt ihren Fahrern machten am Freitag einen Zwischenstopp am Mechanischen Museum in Hockerup.

Wer alte Motorräder liebt, der hätte am Freitagmittag in Hockerup, als eine Gruppe von NSU-Motorradbegeisterten beim Mechanischen Museum in Hockerup vorbeischaute, dabei sein sollen. Die Ruhe des angrenzenden Waldes musste dem unverkennbaren Geräusch der Einzylindermaschinen weichen, und die Luft wurde mit den Abgasen der nostalgischen Maschinen gefüllt.

Lutz Seyfahrt auf seiner 600 TS von 1936 Foto: Karin Riggelsen

Viele der Maschinen waren liebevoll restauriert oder für den Anlass gar geschmückt. So auch die Maschine von Lutz Seyfahrt, der zur Veranstaltung mit seiner NSU 601 TS, die 1936 an die Stuttgarter Polizei geliefert wurde, aus Nordhessen angereist war. „Wir treffen uns immer einmal im Jahr – immer an unterschiedlichen Orten. Diesmal sind wir in Handewitt und machen dann immer kleine Ausfahrten mit dazugehörigen Benzingesprächen“, schmunzelt Seyfahrt.

Dass die NSU-Motorräder nicht nur Männer begeistern, zeigt das Dabeisein von Heike Lorenz aus Bad Griesbach in Bayern. Sie selbst besitzt eine NSU 301 T aus dem Jahre 1929. „Es ist eine gemütliche Runde. Wir sind mittlerweile wie eine Familie“, so Lorenz, die im heimischen Bayern gar eine NSU-Restaurierungswerkstatt mit ihrem Mann betreibt. Auf den Fahrten mit den übrigen Teilnehmern steht die Gemütlichkeit im Vordergrund. „Wir fahren ganz ruhig und genießen die Landschaften. Meine Maschine schafft eh nur 70 bis 80 km/h“, so Lorenz.

Nach ausgiebigem Kaffee und Kuchen im Museum wurden die alten Maschinen wieder gestartet und die Fahrt gen Handewitt fortgesetzt.

Es gab genügend Zeit zum Fachsimpeln. Foto: Karin Riggelsen
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