Lebenshaltungskosten

In Tondern lässt es sich gut leben

In Tondern lässt es sich gut leben

In Tondern lässt es sich gut leben

Peter Lassen
Peter Lassen Hauptredaktion
Kopenhagen
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In der Kommune Tondern lebt es sich auch finanziell sehr entspannt. Foto: N. Jessen, Panorama/VisitDenmark

Wer mehr vom Leben haben möchte – so rein finanziell – sollte sich in Nordschleswig niederlassen, wenn es darum geht für die Familie eine neue Wohnung oder ein Haus anzuschaffen. Und Tondern ist da landesweit Spitze.

Das Rechenbeispiel

Die Standardfamilie kauft ein 140 Quadratmeter großes Haus und finanziert dies zu 80 Prozent mit einem fest verzinsten Realkredit. 15 Prozent werden per Bankkredit beschafft, während die Familie die restlichen fünf Prozent selbst beisteuert. Die Familie hat einen 200.000 Kronen schweren Autokredit über 7 Jahre. Man fährt 20.000 km pro Jahr.

Eine Analyse von Nordea Kredit für Finans.dk zeigt, dass eine Normalfamilie (zwei Erwachsene und zwei Kinder) in der Kommune Tondern landesweit am meisten Geld zur Verfügung hat nach Abzug der festen Ausgaben für ihr Haus.
Generell bleibt in Nordschleswig, Nordjütland und auf Lolland-Falster am meisten übrig für ein angenehmes Leben.
Bei diesem Rechenstück geht es dann nicht nur um die Hauspreise, sondern auch um Steuerniveau oder Kosten für die Kinderbetreuung. Da gibt es große Unterschiede zwischen den 98 Kommunen des Landes.

Im Rechenbeispiel, wo das eine Kind in der Kinderkrippe ist und das andere im Kindergarten, hat eine Familie mit 800.000 Kronen Jahreseinkommen in Tondern 23.500 Kronen pro Monat über für Lebensmittel, Friseur, Geschenke oder Sparbuch.

Auf Platz zwei landet Lolland mit 22.600 Kronen vor Morsø mit 22.400 Kronen.

Für eine entsprechende Familie mit 700.000 Kronen Einkommen wäre Tondern auch die beste Wahl mit 18.800 Kronen – wieder vor Lolland und Morsø mit 18.000 beziehungsweise 17.700 Kronen. Für die entsprechende Familie mit einem Jahreseinkommen von einer Million Kronen ist Tondern auch Spitze mit einem „Restbetrag“ von 32.900 Kronen vor Ringkøbing-Skjern mit 31.800 und Morsø mit 31.700 Kronen.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Einseitige Grenzöffnung“