Kommunalpolitik

500.000 Kronen für neuen Eingang der Schweizerhalle

500.000 Kronen für neuen Eingang der Schweizerhalle

500.000 Kronen für neuen Eingang der Schweizerhalle

Tondern/Tønder
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Die Schweizerhalle mit dem geplanten Eingang. Foto: Zeni-Arkitekter

Das Tonderner Kulturhaus wurde im Laufe der vergangenen fünf Jahre umfassend renoviert. Unter anderem wurde auch der Haupteingang vom Ribelandevej zum Parkplatz des Gebäudes verlegt. Doch nun wird ein neues, überdachtes Portal gewünscht. Dafür steht jetzt Geld im Investitionsplan der Kommune.

Mit 500.000 Kronen will die Kommune eine weitere Modernisierung ihres Kulturhauses in Tondern vorantreiben. Vor einigen Jahren wurde die Schweizerhalle zwar umfassend renoviert und auch der Haupteingang wurde zum Parkplatz der Stätte zum Parkplatz der Stätte verlegt. Aber wer in der Schlange stand, der wurde nass. Zudem kam es bei größeren Veranstaltungen zur Staubildung, weswegen oft auf den früheren Haupteingang zum Ribelandevej ausgewichen werden musste.

Projekt zu 1,7 Millionen Kronen

Nun soll einer neuer Eingangsbereich geschaffen werden, der gleichzeitig auch als Treffpunkt vor Beginn der Veranstaltungen genutzt werden soll. Das Projekt würde insgesamt 1,7 Millionen Kronen kosten. Die beantragten 500.000 Kronen hat der Stadtrat im kommunalen Haushalt für 2021 festgeschrieben, der am 8. Oktober verabschiedet werden soll. Aus eigenen Mitteln können ebenfalls 500.000 Kronen beigesteuert werden, indem Betriebsmittel in den Investitionshaushalt überwiesen werden. Die restlichen 700.000 Kronen sollen über Stiftungsgelder zusammenkommen.

Der neue Eingangsbereich der Schweizerhalle Foto: Zeni-Arkitekter

Mit der neuen überdachten Eingangspartie wird es künftig auch möglich sein, sowohl den kleinen Vortragsraum beim früheren Haupteingang als auch den größeren Theatersaal gleichzeitig zu nutzen, was die Funktionalität der Stätte vergrößern würde.

2019: 80 Veranstaltungen

Denn die Beliebtheit des Hauses steigt. Während 2015 ungefähr 20 Veranstaltungen durchgeführt wurden,verzeichnete das Kulturhaus im vergangenen Jahr 80 Aktivitäten, was einer Steigerung von 300 Prozent entspricht.

Der heutige Haupteingang. Das Foto wurde aufgenommen, als die Schweizerhalle coronabedingt geschlossen war. Foto: Monika Thomsen

Doch die Umsetzung der Pläne kann nicht umgehend erfolgen. Frühestens in zwei bis drei Jahren soll das Projekt realisiert werden können. Die Pläne haben die Architekten des Büros Zeni entworfen. Sie haben in Broacker/Broager auch den neuen deutschen Kindergarten gezeichnet, in Sonderburg/Sønderborg das Multikulturhaus, den Campus Tondern und die Mind Factoryby Ecco.

Die Schweizerhalle war in einen Dornröschenschlaf gefallen. Keiner wollte sie mieten.

Jørgen Popp Petersen, SP-Stadtratsmitglied

Stadtratsmitglied Jørgen Popp Petersen, Schleswigsche Partei, war bei der Modernisierung Vorsitzender des Freizeit- und Kulturausschusses. Für das Projekt stellte die Kommune eine Million Kronen zur Verfügung. „Nicht viel, aber wir versuchten, so viel wie möglich aus diesem Geld zu bekommen. Auch damals war ein neuer Eingangsbereich auch in der Planung. Dazu reichte das Geld aber nicht. Aber auch der Plan sah richtig gut aus.“

„Es musste damals etwas mit der Schweizerhalle passieren. Sie war in einen Dornröschenschlaf gefallen und keiner wollte sie mieten“, so Popp. Nach dem Umbau bekam die Stätte nach einem politischen Beschluss das Haus wieder seinen ursprünglichen Namen und heißt heute Schweizerhalle – Tønder Kulturhus.

Mit den neuen Plänen werden weder Parkplätze für Autos noch für Fahrräder in Anspruch genommen. Der neue Eingang soll ins Auge fallen. Zur schwarzen Schweizerhalle wird der überdeckte Empfangsbereich bräunlich und mit Holzdach gebaut.

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