Bauvorhaben

Schulneubau: Etappenziel erreicht

Schulneubau: Etappenziel erreicht

Schulneubau: Etappenziel erreicht

Scherrebek/Skærbæk
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Viele Menschen pilgerten zu der sich im Bau befindlichen kommunalen Schule. Foto: Elise Rahbek

Das Richtfest in Scherrebek lockte viele Interessierte an. Der millionenschwere, kommunale Neubau hat mit dem anhaltenden Regen gekämpft.

Es kommt nicht alle Tage vor, dass eine neue, kommunale Schule gebaut wird. Somit erregte der Schulneubau in Scherrebek große Aufmerksamkeit und sehr viele Menschen verschiedener Altersklassen strömten zum Richtfest am Standort südwestlich des Freizeitcenters in Scherrebek.

Nicht nur die Schüler der an der Skolegade angesiedelten „Skærbæk Distriktsskole“ waren mit von der Partie, als am Freitag ihr zukünftiges Unterrichts-Reich gefeiert wurde, sondern auch Anwohner und Politiker.

Der Name der Straße lautet „Skoletoften"

Im Rahmen eines Preisausschreibens wurde unter den Bürgern ein Name für die Zufahrtsstraße zur Bildungsstätte gesucht, letztere enfaltet sich auf 6.400 Quadratmetern. Schulsprecherin Linda Hansen enthüllte in Regie des Vorsitzenden des Technischen Ausschusses, Bo Jessen (Venstre), das Straßenschild mit der Bezeichnung „Skoletoften“. Der Vorschlag stammt von Bente Skipper aus Scherrebek.

Die strahlende Schulsprecherin Linda Hansen enthüllte das Straßenschild. Foto: Elise Rahbek

„Schön, dass das Projekt jetzt endlich so weit fortgeschritten ist, dass Richtfest gefeiert werden konnte. Und das bei blauem Himmel und Sonnenschein“, sagte die Stadtratspolitikerin der Schleswigschen Partei Louise Thomsen Terp dem „Nordschleswiger“ anschließend auf Anfrage. Sie ist Mitglied im kommunalen Ausschuss für Kinder und Schulen und gehört der für das Bauvorhaben zuständigen Projektgruppe an.

„Ein langer Prozess"

„Es ist ein langer Prozess gewesen, bei dem es unterwegs viele Steine aus dem Weg zu räumen galt, und sich Hochs und Tiefs abwechselten", sagt sie in Gedanken daran, dass die Politiker sich lange Zeit nicht darüber einig waren, inwieweit die bestehende Schule renoviert, oder ob neu gebaut werden sollte.

Die Stadtratspoltikerinnen Mette Bossen Linnet (Venstre), und Louise T. Terp (SP) im Gespräch mit dem kommunalen Schulchef Per Hansen.(v. l.). Hinter Hansen Schulleiter Klaus Fog mit einem Gesprächspartner. Foto: Elise Rahbek

Im Sommer 2016 wurde auf Vorschlag der Sozialdemokraten mehrheitlich beschlossen, eine Beschlussgrundlage für einen Neubau ausarbeiten zu lassen.

In der Projektgruppe sind wir uns einig gewesen, dass es halt so lange dauert, wie es dauert, bis der Rohbau trocken ist. Wir wollen nichts forcieren, damit es in fünf Jahren nicht Probleme durch Schimmelbefall mit dem Innenklima gibt.

Louise Thomsen Terp, SP-Stadtratspoltikerin
Die Besucher schauten sich interessiert in dem zweistöckigen Neubau um. Foto: Elise Rahbek

Im Rahmen der Ausschreibung folgte die Kostenexplosion und nachfolgend hat das Bauprojekt mit dem anhaltenden Regen gekämpft. In der Projektgruppe sind wir uns einig gewesen, dass es halt so lange dauert, wie es dauert, bis der Rohbau trocken ist. Wir wollen nichts forcieren, damit es in fünf Jahren nicht Probleme mit dem Innenklima gibt. Die Schüler haben ja eine Bildungsstätte, in der sie dann etwas länger bleiben werden“, sagt sie mit Blick darauf, dass sich die Inbetriebnahmen um zwei Monate verzögert.

Die Spuren des vielen Niederschlags sind auf der Baustelle sichtbaer. Foto: Elise Rahbek

Die etwa 550 Schüler und 85 Mitarbeiter werden nicht wie angestrebt nach den Sommerferien, sondern erst nach den Herbstferien am „Skoletoften“ loslegen.

Das Richtfest am Freitag stand für das größte Investitionsvorhaben in der Geschichte der Kommune Tondern unter einem günstigen Wetterstern. Es werden knapp 103 Millionen Kronen investiert.

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