Westküsten-Tourismus

Sondierungen mit Esbjerg und Fanø werden nicht unterbrochen

Sondierungen mit Esbjerg und Fanø werden nicht unterbrochen

Sondierungen mit Esbjerg und Fanø werden nicht unterbrochen

Tondern/Tønder
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Wie und von wem wird das Wattenmeer in Zukunft vermarktet? Foto: JT

Der Ökonomieausschuss des Tonderner Stadtrates will sich wegen der angedachten Tourismus-Zusammenarbeit mit den Kommunen Esbjerg und Fanø mit dem gesamten Gremium treffen. Fest steht aber: Die Sondierungen mit Esbjerg und Fanø werden nicht unterbrochen.

Bei der auf politischer Ebene anvisierten Tourismus-Zusammenarbeit mit den Kommunen Esbjerg und Fanø kommt es nicht zu einer Auszeit. Das steht nach der gestrigen Sitzung des Ökonomieauschusses in Tondern fest. Auf der Februar-Sitzung hatte sich der Ausschuss mit Ausnahme von Jørgen Popp Petersen (Schleswigsche Partei) für eine Absichtserklärung ausgesprochen, gemeinsam mit den Kommunen Esbjerg und Fanø die Möglichkeiten für die Bildung einer Destinations-Gesellschaft zu untersuchen.

Laut einem neuen Gesetz sollen die landesweit 80 Destinations-Gesellschaften auf 15 bis 20 reduziert werden. Bürgermeister Henrik Frandsen hatte vergangene Woche auf der Generalversammlung des Fremdenverkehrsvereins in Lügumkloster nach einem eindeutigen Signal vom Fremdenverkehrsverein und dem Gewerbe gefahndet, was die Destinations-Zusammenarbeit anbelangt.

Er warf dem Vorsitzenden des Fremdenverkehrsvereins, Martin Iversen, vor, sich mal für und dann gegen die neue Lösung auszusprechen. Vorstandsmitglied Iver Gram hatte auf der Generalversammlung erklärt, dass der Vorstand Interesse an einer Zusammenarbeit habe, aber um seine Selbstständigkeit fürchte. Frandsen hatte angeregt, die Pläne bis zu einer Klärung der Lage ruhen zu lassen.

Finanzausschuss: Prozess soll weiterlaufen

Nun hat der Finanzausschuss geschlossen entschieden, den in Angriff genommenen Prozess weiter laufen zu lassen. Parallel dazu sollen die Möglichkeiten mit einer nordschleswigschen Destinations-Kooperation beleuchtet werden. Zudem will der Ökonomieausschuss baldmöglichst die Destinations-Frage mit dem gesamten Vorstand des Fremdenverkehrsvereins erörtern.

„Wir hoffen damit, die Lage klären zu können, da es viele Mutmaßungen gegeben hat“, erläutert Frandsen. Bislang ist die Kommunikation in dieser Angelegenheit vorrangig zwischen ihm und dem Vorsitzenden des Touristikvereins erfolgt. Jørgen Popp Petersen hatte sich im Februar u. a. dagegen ausgesprochen, da eine nordschleswigsche Lösung bei der SP erste Priorität genießt.

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