Deutsche Minderheit

DJN wünscht engeres Band zwischen Vereinen und Knivsberg

DJN wünscht engeres Band zwischen Vereinen und Knivsberg

DJN wünscht engeres Band zwischen Vereinen und Knivsberg

Apenrade/Aabenraa
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Jasper Andresens Wunsch ist, dass Vereine und Knivsberg enger zusammenrücken. Foto: Karin Riggelsen

Der Deutsche Jugendverband für Nordschleswig baut sich um. Dessen Vorsitzender wünscht sich, dass die Vereine innerhalb des Verbandes den Knivsberg als ihren Berg ansehen.

Der Vorstand des Deutschen Jugendverbandes für Nordschleswig (DJN) hat eine Änderung seiner Organisation beschlossen, in dessen Zuge dem bisherigen Leiter des Knivsbergs gekündigt wurde.

Gegenüber dem „Nordschleswiger“ sagte der Vorsitzende des DJN, Jasper Andresen, die neue Organisationsstruktur solle es ermöglichen, dass die Vereine innerhalb des Verbandes und die Bildungsstätte Knivsberg enger als bisher zusammenrücken.

„Ich wünsche mir, dass unsere beiden Abteilungen enger zusammenrücken und gegenseitig mehr von ihren jeweils vielen Kompetenzen profitieren“, so Andresen, der präzisiert: „Ich weiß, wir haben tüchtige Mitarbeiter auf dem Knivsberg und ebensolche in den Vereinen. Unser Wunsch ist es, dass unsere Sportlehrer mehr als bisher die Möglichkeiten, die der Knivsberg bietet, kennenlernen und nutzen.“ Andresen äußerte die Hoffnung, dass die Vereine den Knivsberg als ihren Berg betrachten.

Keine zeitliche Vorgabe

Eine zeitliche Vorgabe gebe es dabei nicht, so Andresen weiter. Die Corona-Krise stelle die Vereine zurzeit vor große Herausforderungen, diese müssten auch erst einmal bewältigt werden.

Lasse Tästensen wird, wie berichtet, als Abteilungsleiter auch die Leitung des Knivsbergs übernehmen. Jasper Andresen teilt die Befürchtung nicht, dass es zu einer Doppelbelastung kommt, die die bisherige Arbeit beeinträchtigt. Tästensens Aufgaben im Verband und in der Bildungsstätte würden neu festgelegt, sodass für die Arbeit auf dem Knivsberg genug Zeit zur Verfügung stehe.

Unterdessen fand am Donnerstagmittag ein Gespräch mit den Mitarbeitern der Bildungsstätte Knivsberg statt. Dort seien die Mitarbeiter schockiert gewesen, so Uwe Jessen, Generalsekretär des Bundes Deutscher Nordschleswiger und personalverantwortlicher Geschäftsführer des DJN. Er, Uwe Jessen, habe den Mitarbeitern den Verlauf der Entscheidung erklärt und Lasse Tästensen als Nachfolger vorgestellt. Tästensen werde, so Jessen, ab morgen mit den Mitarbeitern Gespräche führen. Ziel sei es, gemeinsam mit den Sportlehrern und den Mitarbeitern der Bildungsstätte ein Konzept für die Zukunft zu entwickeln.

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