Deutsche Schule Sonderburg

Freundeskreis der Schule in Not

Freundeskreis der Schule in Not

Freundeskreis der Schule in Not

Sonderburg/Sønderborg
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Der Freundeskreis der Deutschen Schule Sonderburg hat derzeit knapp 60 Mitglieder. Foto: Sara Wasmund

Vier Personen im Vorstand, eine unbesetzte Stelle und viel Bedarf an Mithilfe: Der Freundeskreis der Deutschen Schule Sonderburg benötigt dringend Unterstützung.

Der Freundeskreis der Deutschen Schule Sonderburg unterstützt bedürftige Schüler – doch aktuell benötigt der Verein selbst Hilfe. Und zwar in Form von Menschen, die sich für und mit dem Freundeskreis starkmachen wollen.

Dass die Situation ernst ist, wurde bei der Generalversammlung des Freundeskreises am Dienstagabend deutlich. Lediglich vier Vorstandsmitglieder sind derzeit aktiv, fünf müssten es eigentlich sein.

Zum Glück: Hannelore Holm kehrte zurück

Und es könnte noch schlimmer sein, wie die Vorsitzende Verena Lauridsen erklärte. „Wir hatten das Glück, dass wir Hannelore (Holm, d. Red.) zurückholen konnten, die sich eigentlich aus dem Vorstand verabschiedet hatte. Sonst wären wir jetzt nur noch zu dritt“, so die Vorsitzende, die den Verein außerdem zusammen mit Alice Hansen und Dagfin Lauridsen leitet.

2018 waren Hannelore Holm und Helmuth Petersen als langjährige Mitglieder und Gründer des Vereins verabschiedet worden.

Es ist für den Einzelnen nicht viel Arbeit, aber für vier Menschen ist es einfach nicht ordentlich zu schaffen.

Verena Lauridsen

Im Jahr 2018 hat der Freundeskreis neun Kinder und Eltern finanziell unterstützt, indem die Kosten für das Aktivitätsgeld übernommen wurden. Zuschüsse bei Klassenfahrten oder bei der Anschaffung eines Laptops – der Freundeskreis sorgt mit dafür, dass es den Schülern an der DSS an nichts fehlt.

So wurden 2018 Klassenausflüge unterstützt, die 2. und 3. Klasse konnte nach Bergenhausen fahren und die 10. Klasse mit dem Fahrrad Berlin erkunden.

Das Geld für die Unterstützung kommt durch Spenden und durch ehrenamtliche Einsätze der Mitglieder zusammen, wie beispielsweise bei der Tattoo-Show der Sonderburger Ringreiter.

Das alles baut auf die Unterstützung der Mitglieder. 2018 waren es rund 80, und aktuell sind es knapp 60.

„Es ist für den Einzelnen nicht viel Arbeit, aber für vier Menschen ist es einfach nicht ordentlich zu schaffen“, so Verena Lauridsen am Dienstagabend.

Der Hilferuf kam an

Die am Abend anwesenden Lehrer, Eltern und die Schulleitung hörten den Hilferuf – und versprachen, bei den Eltern und in den Klassen nachzufragen, wer mithelfen könnte. Besprochen wurde auch, dass der Freundeskreis bei einer Sitzung der Elternvertreter vorbeikommt, um für die eigene Sache zu werben.

„Und Schulleitung und Schulvorstand können überlegen, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt“, so der stellvertretende Schulleiter Jan Schmidt, der als Versammlungsleiter durch die Generalversammlung des Schulvereines führte.

Wer den Freundeskreis unterstützen möchte und sich für Mitarbeit und/oder einen Platz im Vorstand interessiert, kann sich unter vorstand@freundeskreis-dss.dk an den Vorstand wenden.

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