Eishockey

„Das gehört zu den größten Erfolgen des Konzerns“

„Das gehört zu den größten Erfolgen des Konzerns“

„Das gehört zu den größten Erfolgen des Konzerns“

Woyens/Vojens
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Klaus Rasmussen sieht SønderjyskE unter Druck. Foto: Karin Riggelsen

SønderjyskE gehört mit sechs dänischen Meisterschaften und drei nationalen Pokalsiegen zu den erfolgreichsten Eishockey-Klubs des neuen Jahrtausends, doch mit dem ersten internationalen Titel einer dänischen Eishockey-Mannschaft überhaupt haben die Hellblauen einen neuen Meilenstein erreicht.

„Wir haben Geschichte geschrieben“, jubelt SønderjyskE-Direktor Klaus Rasmussen: „Das gehört zu den größten Erfolge in der Geschichte des SønderjyskE-Konzerns, und ich spreche hier nicht nur über Eishockey. Meiner Ansicht nach ist dieser Titel auf einer Stufe mit der dänischen Meisterschaft 2006, und wir werden diesen Titelgewinn auch wie eine Meisterschaft feiern. Die Chancen sind größer, eine dänische Meisterschaft zu gewinnen als den Continental Cup.“

SønderjyskE hatte 2011 als erste dänische Mannschaft bei einem Finalturnier des Continental Cups eine Medaille gewonnen, das zu dem Zeitpunkt der einzige europäische Klubwettbewerb war. Die Bronzemedaille von 2011 wurde 2016 von der Silbermedaille von Herning Blue Fox übertroffen. Mittlerweile ist der Continental Cup nur noch der zweithöchste europäische Klubwettbewerb und mit der Europa League im Fußball vergleichbar, doch mit dem Gewinn des Continental Cups hat SønderjyskE ein Ticket für die Champions Hockey League der kommenden Saison gelöst.

Jubel nach dem Turniersieg. Foto: Karin Riggelsen

„Wir haben die Champions-League-Einladung angenommen und freuen uns auf dieses große Erlebnis. Das macht uns auch attraktiver für Spieler, die sich für die nächste Saison einen neuen Klub suchen“, meint Klaus Rasmussen.

SønderjyskE hat sowohl das Halbfinale als auch die Finalrunde veranstalten dürfen und rechnet mit schwarzen Zahlen.

„Wir sind überaus zufrieden, wie die Veranstaltung gelaufen ist. Wir haben vom IIHF keine Anmerkungen bekommen, und ich möchte mich bei den vielen freiwilligen Helfern und unseren Mitarbeitern bedanken, die das alles möglich gemacht haben. Alle haben unter Hochdruck gearbeitet und etwas großartiges geleistet“, so Klaus Rasmussen: „Beim Halbfinale sprang eine runde Null heraus. Beim Finale müssen wir uns noch einen Überblick über alle Ausgaben verschaffen, aber neben einem überragenden Wochenende für unsere Fans werden unterm Strich auch schwarze Zahlen herausspringen. Wir sprechen aber nicht über eine halbe oder eine ganze Million Kronen.“

Die Woyenser Frøs Arena war bei SønderjyskE-Spielen gut gefüllt. Foto: Karin Riggelsen

SønderjyskE hat vom internationalen Eishockey-Verband (IIHF) 40.000 US-Dollar für die Ausrichtung der Finalrunde bekommen. Hinzu kommen 30.000 US-Dollar an Siegprämie. Insgesamt ist also knapp eine halbe Million Kronen vom IIHF in die Kasse von SønderjyskE geflossen.

„Wir haben aber auch viele Ausgaben. Wir haben Spieler und Funktionäre in vier Hotels einquartiert: Alsik in Sonderburg, Tyrstrup Kro in Christiansfeld, Hotel Norden in Hadersleben und Scandic in Kolding“, sagt der SønderjyskE-Direktor, der sich über das Zuschauer-Interesse gefreut hat: „Das Interesse ist groß gewesen. Wir landen bei 13.000 bis 15.000 Zuschauern an den drei Tagen, nachdem wir im Halbfinale 10.000 Zuschauer hatten.“

Foto: Karin Riggelsen
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